Tatsächlich handelt es sich um nichts geringeres als das Römische Kaiserreich. Ach ja - es hatte seine Höhen und Tiefen. Dass es jedoch einmal "unter den Hammer" kommen würde, damit hatte Rom wohl nicht gerechnet. Doch wie kam es dazu?

800px-Roman_Empire Das Römische Reich und seine Provinzen zur Zeit seiner größten Ausdehnung unter Kaiser Trajan im Jahre 117, Herders Conversations-Lexikon, 3. Auflage, 1907
Abbildung via Wikipedia

Im Jahr 193 hatte das Römissche Reich bereits einigen Glanz verloren. Von außen bedrängten es fremde Völker, im Innern fehlte es an Reformen. Der bis dato regierende Kaiser Pertinax wurde von der Prätorianergarde, die eigentlich die Aufgabe hatte ihn zu schützen, ermordet. Als einzig bewaffnete Macht in der römischen Hauptstadt, nutzten die Soldaten der Garde die Gelegenheit, um durch die Versteigerung des Römischen Reiches zu Geld zu kommen. Bei dieser "Auktion" erhielt Didius Julianus den Zuschlag und war fortan römischer Kaiser. Doch allzu lange konnte er sich an seinem ersteigerten Objekt nicht erfreuen. Noch im selben Jahr wurde er im Auftrag seines Nachfolgers Septimius Severus ermordet.

Image1forWeb Sesterz des Römischen Kaisers SEPTIMIUS SEVERUS, Rom, 211
Schätzpreis: 400-500 GBP (ca. 524-655 EUR)
Dix Noonan Webb

Wenn man das alles hört, ist man doch froh, dass es bei den heutigen Auktionen etwas friedlicher zugeht. Und wenn es auch nicht mehr möglich ist, ein römisches Imperium zu ersteigern, so sind doch jede Menge interessante Objekte aus der Kategorie Antike Kunst bei Barnebys vertreten.

 

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