Die Tochter von Lady Pearl Baker, die auf den Namen Norma Jeane getauft worden war, verbrachte den größten Teil ihrer Kindheit in Pflegefamilien, da sich ihre Mutter aufgrund einer Nervenerkrankung nicht selbst um sie kümmern konnte. Die vielen Umzüge und Schulwechsel bewirkten, dass sich Norma Jeane zu einem überaus schüchternen Kind entwickelte, das obendrein auch noch stotterte.

Marilyn in "Wie angelt man sich einen Millionär" (1953). Der Film war nach "Blondinen bevorzugt" der zweite erfolgreiche Film, der Marilyn endgültig auf ihr Image als blondes Dummchen festlegte. | Foto via Pinterest Marilyn in "Wie angelt man sich einen Millionär" (1953). Der Film war nach "Blondinen bevorzugt" der zweite erfolgreiche Film, der Marilyn endgültig auf ihr Image als blondes Dummchen festlegte. | Foto via Pinterest

Als Norma Jeane 16 Jahre alt war, beschloss ihre Pflegefamilie, in einen anderen Staat umzuziehen, was für das Mädchen den Umzug in ein Waisenhaus bedeutet hätte. Um das zu vermeiden wurde sie mit dem fünf Jahre älteren Nachbarsohn James Dougherty verheiratet.

Die Ehe dauerte vier Jahre. Während James als Soldat im Zweiten Weltkrieg kämpfte, arbeitete Marilyn in der Rüstungsindustrie und wurde dort von einem Fotografen entdeckt.

Links: Ein mit Pailletten besetztes Showkostüm aus "Blondinen bevorzugt" (1953) | Foto: Profiles in History Rechts: Das Kostüm schaffte es nicht "persönlich" in den Film, wurde jedoch von Marilyn und ihrem Co-Star Jane Russell auf Reklamefotos und auf einem Plakat im Film getragen. | Foto via Pinterest Links: Ein mit Pailletten besetztes Showkostüm aus "Blondinen bevorzugt" (1953) | Foto: Profiles in History Rechts: Das Kostüm schaffte es nicht "persönlich" in den Film, wurde jedoch von Marilyn und ihrem Co-Star Jane Russell auf Reklamefotos und auf einem Plakat im Film getragen. | Foto via Pinterest

Der Rest ist Hollywood-Geschichte. Norma Jeane benannte sich in Marilyn Monroe um, wurde Hollywoods größter Star, heiratete mit Baseballlegende Joe DiMaggio und dem Autor Arthur Miller zwei ebenfalls berühmte Männer. Doch das Glück war nicht auf ihrer Seite: Ihre Ehen scheiterten und eine Tablettenabhängigkeit machte es schwierig für Marilyn, die trotz allen Ruhms noch immer unsicher war, professionell zu arbeiten.

Das "U-Bahn-Kleid" aus "Das verflixte 7. Jahr" (1955) Links: Das Kleid in der Ausstellung wurde von Marilyns bevorzugtem Schneider Bill Travilla geschneidert. Es ist nicht das Original aus dem Film, hat aber die gleichen Maße | Foto: Profiles in History Rechts: Die Dreharbeiten zu der berühmten "U-Bahn-Szene" kosteten Marilyn den zweiten Ehemann: Der eifersüchtige Joe DiMaggio konnte es nicht ertragen, das so viele Menschen seine Frau dabei beobachteten, wie ihr der Rock hochflog. | Foto via Wikipedia Das "U-Bahn-Kleid" aus "Das verflixte 7. Jahr" (1955)
Links: Das Kleid in der Ausstellung wurde von Marilyns bevorzugtem Schneider Bill Travilla geschneidert. Es ist nicht das Original aus dem Film, hat aber die gleichen Maße | Foto: Profiles in History Rechts: Die Dreharbeiten zu der berühmten "U-Bahn-Szene" kosteten Marilyn den zweiten Ehemann: Der eifersüchtige Joe DiMaggio konnte es nicht ertragen, das so viele Menschen seine Frau dabei beobachteten, wie ihr der Rock hochflog. | Foto via Wikipedia

Ihr früher Tod mit nur 36 Jahren bleibt ein Rätsel: War es Selbstmord, eine versehentliche Überdosis oder doch Mord? Die Ausstellung Essentially Marilyn, die noch bis zum 30. September im Paley Center for Media in Beverly Hills zu sehen sein wird, wird diese Frage leider auch nicht klären können.

Dafür aber eine andere: Wie aus Norma Jeane Baker denn nun wirklich Marilyn Monroe wurde. Die Antwort stammt von Marilyn selbst und befindet sich auf einem Foto, das sie 1955 bei den Dreharbeiten zu Das verflixte 7. Jahr zeigt. Gewidmet hat es Marilyn dem Manager ihres Filmstudios 20th Century Fox, Ben Lyon.

Marilyn schrieb: "Lieber Ben, Du hast mich gefunden, mir einen Namen gegeben und an mich geglaubt als sonst niemand es tat. Meinen Dank und meine Liebe für immer. Marilyn".

Ein Ballkleid aus Chiffon und Satin trug Marilyn in "Der Prinz und die Tänzerin" 1957, ein Film, der von Marilyns kurzlebiger Produktionsfirma "Marilyn Monroe Productions" finanziert wurde. Marilyn und ihr Co-Star Laurence Olivier verstanden sich nicht besonders, was auf der Leinwand zu spüren war. | Beide Fotos via Pinterest Ein Ballkleid aus Chiffon und Satin trug Marilyn in "Der Prinz und die Tänzerin" 1957, ein Film, der von Marilyns kurzlebiger Produktionsfirma "Marilyn Monroe Productions" finanziert wurde. Marilyn und ihr Co-Star Laurence Olivier verstanden sich nicht besonders, was auf der Leinwand zu spüren war. | Beide Fotos via Pinterest

Das bedeutende Foto, die persönlichen Gegenstände und Kostüme von Marilyn sind nicht nur in der Ausstellung zu sehen, sondern können auch ersteigert werden. Im Oktober präsentiert das Auktionshaus Profiles in History Essentially Marilyn: The Auction.

"Es gibt niemanden, der mehr mit Hollywood-Glamour verkörpert als Marilyn Monroe, und wir sind begeistert, diesen seltenen und intimen Blick in ihre Welt teilen zu können", sagt Maureen J. Reidy, Präsidentin und CEO des Paley Centers. "Essentially Marilyn: The Exhibition setzt die Tradition des Paley Centers fort, kostenlose öffentliche Ausstellungen zu zeigen, die die reiche Geschichte der legendärsten Namen  der Unterhaltungsbranche präsentieren."

Hier geht es zur Pressmitteilung von Essentially Marilyn auf der Website von Profiles in History.

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