6. April - The Beatles

Acht Jahre lang prägten die Beatles John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr die weltweite Musikszene und besetzten die ersten Plätze der Charts mit ihren Liedern. 1962 erschien mit Love Me Do die erste Single, 1970 mit Let It Be die letzte. Bevor der große Erfolg Einzug hielt, absolvierte die Band - noch unter anderem Namen und anderer Besetzung - ihre Lehrjahre unter anderem im Rotlichtmilieu des Hamburger Stadtteils St. Pauli. Hier bekamen sie auch ihre berühmten "Pilzköpfe" verpasst, die ihnen neben ihrer Musik zum Kultstatus verhalfen. Die musikalischen Anfänge waren im Rock 'n' Rock zu finden, später kamen andere Strömungen, wie indische, psychedelische und Hardrock-Elemente dazu. Auch Elemente klassischer Musik sind Teil vieler Kompositionen. Der letzte Live-Auftritt der Beatles fand am 30. Januar 1969 auf dem Dach des Apple-Studios in der Londoner Savile Row statt.

1979 beschenkte der niederländische Mineralölkonzern Shell seine Mitarbeiter in den Niederlanden und Schweden mit einer Sonderauflage des Beatles-Albums Help!. Insgesamt wurden davon etwa 2000 Stück produziert; in zwei Versionen: Plattenhülle und Schallplatte aus den Niederlanden oder Plattenhülle aus den Niederlanden und die Schallplatte aus Schweden. Hier liegt die "rein niederländische" Version vor. Ein wichtiges Zeichen der Authentizität dieser Sonderauflage ist das leicht vergilbte Cover.

7. April - Elvis Presley 

Elvis Aaron Presley (1935-1977) war und ist mit über 1 Milliarde verkaufter Tonträger der erfolgreichste Solokünstler der Welt. Zu Recht wird er daher auch als "King of Rock 'n' Roll" bezeichnet. Seine Karriere begann er in den 1950er Jahren als einer der ersten Vertreter des Rockabilly, bei seinen körperbetonten Auftritten begeisterte er nicht nur mit seiner samtweichen Stimme, sondern auch mit seinem ausgeprägten Hüftschwung. Vor allem in den 1960er Jahren spielte und sang er in zahlreichen Hollywoodfilmen mit, bevor er ab 1969 in den USA wieder auf Konzert-Tournee ging und vor allem in Las Vegas zur Legende wurde. Elvis starb vollkommen unerwartet im Alter von nur 42 Jahren. Sein Anwesen Graceland in Memphis, Tennessee ist seitdem zu einer Art Wallfahrtsort für seine zahlreichen Fans geworden. Kein Wunder also, dass es vom "King" genauso viele Sichtungen gibt, wie von der Jungfrau Maria.

Dieses T-shirt wurde von einem Klassenkameraden von Elvis Presley bei einem Klassentreffen um 1980 getragen. Elvis machte 1953 an der Humes High School seinen Abschluss. Er war Mitglied im Football-Team der Schule und nahm kurz vor seinem Abschluss an einem schulinternen Talentwettbewerb teil, den er mit einer Gesangsdarbietung selbstverständlich gewann.

9. April - David Bowie 

Der vor einem Jahr verstorbene David Bowie (1947-2016) war vierzig Jahre lang einer der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts gewesen. Bowie vereinte in seiner Musik die unterschiedlichsten Einflüsse, auch solche, die bis dahin eher unbeachtet gewesen waren. Bowies Karriere war von seiner Wandelbarkeit und Liebe zur Neuerfindung geprägt. Noch immer legendär ist seine Kunstfigur und Alter Ego Ziggy Stardust, welche 1972 auf dem Konzeptalbum The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars erstmals in Erscheinung trat. Das Bild des Albumcovers, aufgenommen in der Londoner Haddon Street, wurde wie der berühmte Zebrastreifen des Beatles-Albums Abbey Road zu einem Anziehungspunkt für David Bowie-Fans.

Nach der Veröffentlichung von The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars ging David Bowie auf Welttournee. Diese unterbrach er für einen Abend, als er von London nach New York flog, um das Konzert von Elvis Presley im Madison Square Garden zu besuchen.

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