Stellen Sie sich vor: Ein gemütliches Wohnzimmer, das nur vom Licht des knisternden Kaminfeuers und der Kerzen auf der rotierenden Weihnachtspyramide beleuchtet wird. Sie sitzen mit einem Glas Rot- oder Glühwein vor dem Kamin und lassen das ungemütlich-kalte Wetter einfach vor der Tür. Die Errungenschaften der Technik ermöglichen es, dass wir unsere Augen bei dem schummerigen Licht nicht mehr ruinieren, sondern uns Charles Dickens' Weihnachtsgeschichte einfach als Hörbuch vorlesen lassen.

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Klingt das nach einer Situation, die Sie sich für die bald beginnende Vorweihnachtszeit gut vorstellen können? Mit dem richtigen Mobiler und der passenden Weihnachtsdekoration können Sie sich diesen Zauber ganz leicht ins eigenen Zuhause holen!

Stollenschrank, Obsthölzer, Anfang 19. Jh. Schlafzimmer-Ensemble mit chinesischem Dekor, Anfang 20. Jh. Schwarzwälder Kuckucksuhr, Messinguhrwerk, 19. Jh. Kommode mit Kassettenmalerei, Ende 19. Jh. 8 Stühle im Windsor-Stil, Hartholz, Ende 19. Jh. Bäuerliche Wiege, Weichholz, Alpenraum 19. Jh. Zunfttruhe, Eiche, Nussholz, Zierhölzer, Mitte 18. Jh. Seltener Verwandlungsstuhl im Empire-Stil, Buche, 19. Jh.

Stollenschrank, Obsthölzer, Anfang 19. Jh.
Schlafzimmer-Ensemble mit chinesischem Dekor, Anfang 20. Jh.
Schwarzwälder Kuckucksuhr, Messinguhrwerk, 19. Jh.
Kommode mit Kassettenmalerei, Ende 19. Jh.
8 Stühle im Windsor-Stil, Hartholz, Ende 19. Jh.
Bäuerliche Wiege, Weichholz, Alpenraum 19. Jh.
Zunfttruhe, Eiche, Nussholz, Zierhölzer, Mitte 18. Jh.
Seltener Verwandlungsstuhl im Empire-Stil, Buche, 19. Jh.

Holz ist eines der ältesten Materialien, das zur Anfertigung von Wohnmöbeln verwendet wurde. Und auch durch die verschiedenen Metallzeitalter hindurch und nach dem Auftauchen diverser Kunststoffe steht es an oberster Stelle, wenn es darum geht, ein gemütliches Ambiente zu zaubern. Selbst antike Holzmöbel, die ursprünglich für einen funktionalen Zweck erschaffen wurden, tragen heute mit ihrem rustikalen Charme dazu bei.

Die meist aus Eichenholz gefertigten Stollenschränke waren im hohen und späten Mittelalter sowie in der Renaissance in Nordwesteuropa weit verbreitet und entwickelten sich später zu Anrichten weiter. Mit dem Aufkommen des Historismus in 19. Jahrhundert erlebten sie, wie viele alte Möbelstücke, ein Revival. Der Windsor-Stuhl wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts in Südengland erfunden und nach der an der Themse gelegenen Stadt Windsor benannt. Sein Erfolgsgeheimnis war vor allem die geringe Holzmenge, die für seine Herstellung vonnöten war. Heute ist der Windsor-Stuhl in England und Nord-Amerika weit verbreitet.

Die schönste und langlebigste - wenn man mit den Kerzenfeuer aufpasst - Weihnachtsdekoration ist jene aus naturbelassenem oder farbig gefasstem Holz. Ein Zentrum für die Herstellung solcher Objekte ist das Erzgebirge. In der Region wurde früher vor allem Bergbau betrieben. Dieser kam ab dem 17. Jahrhundert immer mehr zum erliegen. Die Bewohner des Erzgebirges entdeckten nun die Spielzeug- und Holzwarenherstellung als lukrative Erwerbstätigkeit. Die Produkte wurden schon bald über die Grenzen Sachsen hinaus berühmt.

Das Erzgebirge im Winter Das Erzgebirge im Winter

1915 kam die Firma Wendt & Kühn hinzu, die Holzfiguren und Spieluhren herstellt. Das Unternehmen, das noch heute an seinem Gründungsort Grünhainichen existiert, wurde von den beiden Künstlerinnen und Designerinnen Margarete Wendt und Margarete Kühn gegründet, deren Figuren heute beliebte Sammlerstücke darstellen.

Alle vorgestellten Möbelstücke und Weihnachtsobjekte werden am 24. November vomm Stuttgarter Auktionshaus Eppli in der Auktionshause Leinfelden-Echterdingen versteigert. Neben Spielwaren und Möbeln kommen auch Kunst und Schmuck zum Aufruf.

Entdecken Sie das gesamte aktuelle Angebot von Eppli hier bei Barnebys.

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