Joseph Beuys wird 1921 in Krefeld geboren, wächst jedoch in Kleve auf. 1941 meldet er sich freiwillig zum Kriegsdienst und wird als Bordfunker ausgebildet. In dieser Funktion stürzt er drei Jahre später mit dem Flugzeug über der Krim ab. Nach Verheilung seiner schweren Verletzungen setzt er seinen Einsatz an der Front als Fallschirmjäger fort.

Nach Ende des 2. Weltkrieges beginnt er 1947 an der Kunstakademie in Düsseldorf das Studium der Bildhauerei, in dessen Verlauf er zum Meisterschüler von Edward Mataré wird.

Im Anschluss an sein Kunststudium erfolgt für Beuys eine Phase der Neuorientierung. Unter Einbeziehung verschiedener Bereiche, wie Naturwissenschaften, Kunstgeschichte und Esotherik entwickelt er eine neue Philosophie der Kunst, die das Leben und die Kunst miteinander verbindet. Es entstehen der "erweiterte Kunstbegriff" und die "soziale Plastik".

1961-1972 ist Beuys Professor für monumentale Bildhauerei an der der Düsseldorfer Kunstakademie. Differenzen zwischen ihm und der Akademie beendet dieses Aufgabenfeld. Beuys schafft sich jedoch ein neues und gründet zusammen mit Klaus Staeck, Willi Bongard und Georg Meistermann die "Freie internationale Hochschule für Kreativität und interdisziplinäre Forschung e.V.".

Die Objekte in seinen Ausstellungen werden von der Frage geprägt, welche Aufgabe und welchen Stellenwert Kunst in der heutigen Gesellschaft noch zukommt. Unter Verwendung auch ungewöhnlicher Materialien überschreiten seine Werke bisherige Gattungsgrenzen.

Joseph Beuys stirbt 1986 in Düsseldorf.

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