Kaiserliches und Königliches - Erinnerungen an Franz Joseph I.

In diesem Jahr jährt sich der Tod des vorletzten österreichischen Kaisers Franz Joseph I. zum 100. Mal. Ein gegebener Anlass für eine Auktion mit Memorabilia aus dem Kaiserhaus, vor allem aus der Zeit des populären Herrschers. Und wer eignet sich wohl besser dafür, eine solche Auktion durchzuführen, als ein Auktionshaus im Herzen von Wien? Das Dorotheum war so frei und versteigert diese ganz besonderen Objekte am 20. Juni.

Kaiserliches und Königliches - Erinnerungen an Franz Joseph I.

Franz Joseph I. war 68 Jahre lang Kaiser von Österreich. Seine Herrschaft begann im Jahr der Revolutionen 1848 und endete inmitten den 1. Weltkriegs 1916.

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In der Auktion werden auch persönliche Gegenstände des Kaisers und seiner Familie sowie weitere Memorabilia angeboten.

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Verheiratet war Franz Joseph mit der legendären Elisabeth Herzogin in Bayern, von ihm "Engels-Sisi" genannt. Er liebte seine Gemahlin abgöttisch bis zu ihrer Ermordung 1898 und auch darüber hinaus. Als man ihm die Nachricht von ihrem Tod überbrachte, sagte er zu seinem Adjutanten: "Sie wissen nicht, wie ich diese Frau geliebt habe."

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Diese Porzellanarbeit ist eine Reduktion der Statue, die 1907 von der Kaiserin im Wiener Volksgarten aufgestellt wurde. Das Bildnis zeigt die Kaiserin als junge Frau, was nicht verwunderlich ist, da sich die scheue Kaiserin ab den späten 1860er Jahren weder malen noch fotografieren ließ und ihr Gesicht kaum noch der Öffentlichkeit zeigte.

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Dieses außergewöhnliche Armband gehörte der Mutter Franz Josephs Erzherzogin Sophie, geborene Prinzessin von Bayern und enthält Haarlocken von vier ihrer fünf Kinder. Tochter Anna starb bereits 1840. Der jüngste Sohn Ludwig Victor kam erst 1842 auf die Welt.

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1867 kam es zum Ausgleich mit Ungarn und Franz Joseph und Elisabeth wurden in Budapest zum König und zur Königin von Ungarn gekrönt. Fortan hieß der Staat offiziell die k. u. k.-Monarchie Österreich-Ungarn.

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Franz Joseph war bei seinem Volk sehr beliebt. Eine ebenfalls sehr populäre Herrscherin aus dem Hause Habsburg war Kaiserin Maria Theresia. Diese Zeichnung stammt von Martin van Meytens, der die Kaiserin wiederholt portraitierte.

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Joseph II. war der älteste Sohn und Nachfolger Maria Theresias. Kaiser Franz Joseph I. wählte seinen Doppelnamen zu Ehren seines Urgroßonkels, der als Reformkaiser in die Geschichte eingegangen war.

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Joseph II. folgte 1790 sein nächster Bruder als Leopold II. auf den römisch-deutschen Kaiserthron. Seine Herrschaft dauerte allerdings nur zwei Jahre bis zu seinem Tod 1792. Erfolgreicher war er da im Hervorbringen von Nachkommen: Er und seine Gemahlin Maria Ludovica hatten - wie zuvor auch Leopolds Eltern - 16 Kinder. Leopold II. war der Urgroßvater Franz Josephs II.

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Castans Panoptikum war ein Wachsfigurenkabinett mit Hauptsitz in Berlin. Es bestand von 1869 bis 1922 und stellte Figuren berühmter Persönlichkeiten aus.

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Kaiserin Elisabeth achtete sehr auf ihre berühmte schlanke Linie. Bei den Veilchenbonbons des Hofzuckerbäckers Deimel konnte sie aber nicht widerstehen.

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Zum Schluss noch dieses bezaubernde Aquarell, das den späteren Kaiser Franz Joseph als zweijährigen Erzherzog beim Spielen mit einem Holzpferd zeigt.

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