Die Versteigerungen finden vom 13. bis 17. Juni statt. Die Ausstellung zur Auktion kann vom 6. bis 10. Juni täglich von 11-18 Uhr besichtigt werden. Sehen Sie aber auch an dieser Stelle bereits einige der vielen Highlights. Durch das Anklicken der Bilder gelangen Sie direkt zur Internetseite des Auktionshauses mit weiteren Informationen.

In der Auktion sind natürlich auch Schweizer Künstler vertreten. Einer von ihnen ist Arnold Annen, der seine Porzellaneffekte mit Hilfe eines Gasbrenners erzeugt. Durch diese "Absprengtechnik" werden die Wände der Gefäße so fein, dass Annen sie auch für Lichtinstallationen nutzen kann.

Unternehmen wir jetzt einen Ausflug in die Antike. Um 500 v. Chr. lösten rotfigurige Keramikgefäße ihre schwarzfigurigen Vorgänger in Griechenland ab. Dionysos, als Gott des Weines, war ein beliebtes Motiv für Trink- und Schankgefäße.

Die Oribe-Keramik gehört zur Teekeramik und wird in Japan seit dem frühen 17. Jahrhundert hergestellt.

Dass in Europa prachtvolle Tafelaufsätze hergestellt wurden, haben wir oben bereits gesehen. Doch China steht dem in Nichts nach, wie dieses beeindruckende Beispiel aus der Zeit um 1900 beweist.

Die beiden folgenden Stücke repräsentieren die Kategorie "Schmuck". Beide stammen aus dem 1896 in Paris gegründeten Juwelierhaus Van Cleef & Arpels. Broschen mit Tiermotiven kamen ab den 1940er Jahren in Mode. Fürstin Grazia Patricia von Monaco besaß ein solches Löwen-Modell.

Ein weiterer Künstler aus der Schweiz ist der Maler Adolf Dietrich. Seine liebste Vorlage war ihm seine Heimat am Bodensee, die er nach eigenhändigen Skizzen und Fotografien in Gemälden festhielt. Zwei dieser Werke stehen in der Auktion zur Versteigerung bereit.