Die Auktion beginnt am 12. November um 11 Uhr. Insgesamt werden über 1.300 Objekte versteigert. Diese können Sie auch vor der Auktion im Auktionshaus Satow in Augenschein nehmen (Dienstag-Freitag 10:00-18:00 Uhr, Samstag 10:00-16:00 Uhr). Eine kleine Auswahl mit einigen Highlights haben wir im Folgenden für Sie. Um nähere Informationen zu erhalten, klicken Sie bitte auf die Abbildungen bzw. die Bildunterschriften.

Emil Schumacher war ein bedeutender Vertreter des Informel, dessen Werke in Museen auf der ganzen Welt zu finden sind. Auch das vorliegende Bild war Teil diverser Ausstellungen. Emil Schumachers Heimatstadt Hagen ehrte den Künstler 2009 posthum mit der Eröffnung eines nach ihm benannten Museums, welches Teil des Kunstquartiers Hagen ist.

Dieses Portrait des Markgrafen Georg Friedrich zu Brandenburg-Ansbach (1539-1603) entstand im 17. oder 18. Jahrhundert in der Nachfolge Lucas Cranach d. J. Dieser hatte den Brandenburger Fürsten zu Lebzeiten wiederholt portraitiert.

Dieser Kabinettschrank ist sowohl mit geschlossenen als auch mit geöffneten Türen ein wahre Augenweide. Die aufwändigen Intarsien zeigen Blumen und Vögel, das verstrebte Stollengestell wurde mit gewundenen Säulen ausgeführt.

 

In der Freien Reichsstadt Frankfurt wurden ab 1562 die römisch-deutschen Kaiser gekrönt. Im Jahr der Prägung dieser Münze (1796) war die letzte Krönung vier Jahre her. Dass es sich dabei tatsächlich um die allerletzte Krönung eines römisch-deutschen Kaisers (Franz II.) handeln würde, ahnte damals natürlich noch niemand.

Als nächstes sehen Sie nun ein Stillleben des Jugendstilmalers Emil Orlik. Das Mitglied der Wiener Secession und des Deutschen Künstlerbundes malte im Laufe seiner Karriere die Portraits vieler berühmter Zeitgenossen, wie Gustav Mahler, Rainer Maria Rilke, Albert Einstein, Käthe Kollwitz, Thomas Mann und Alfred Döblin.

 

Diese hübsche Kommode aus Nussbaum gehört dem Louis XVI-Stil an, einer Zwischenphase, die vom verspielten Design des Spätbarock zu der eher kühlen Linienführung des Klassizismus überleitete.

Der mecklenburgische Künstler Wilhelm Facklam blieb seiner Heimat lange treu und lebte und arbeitete dort ab 1923 als freischaffender Künstler und leitete zudem eine Malschule in Schwerin. Erst gesundheitliche Gründe zwangen Wilhelm Facklam, Mecklenburg-Vorpommern zu verlassen und in die Nähe von Nürnberg zu ziehen.

 

Die Silberobjekte der Auktion stammen nicht nur aus bedeutenden deutschen Produktionsstätten, so wie dieses Leuchterpaar aus Augsburg. Aus Fernost stammt ein hochinteressanter Krug des 19. Jahrhunderts, der eine kriegerische Szene als Reliefdekor wiedergibt und dessen Henkel als Drache ausgeformt wurde.

Ebenfalls im 19. Jahrhundert entstand dieses Paar Säulenschränke. Ein jeweils halbrunder Korpus ist mit einer Tür an der Frontseite ausgestattet und mit reichem Messingdekor verziert, der als oberen Abschluss eine Ziergalerie bildet.

 

Eine schöne Auswahl an Broschen, Ringen, Ketten und Armbändern bietet die Schmuckofferte der Auktion. Aus der Zeit des Art Déco stammen beispielsweise diese Nadel und ein Weißgold-Armband mit reichem Diamantbesatz.

Stockuhren werden auch Stutzuhren oder, im englischen Sprachraum, Bracket Clocks genannt. Sie eignen sich zum Aufstellen auf Tischen, Kommoden, Kaminen oder Konsolen und sind oft tragbar. Auch das vorliegende Exemplar verfügt daher über einen Henkel.

Die Frontseite dieses klassizistischen Dielenschrankes wird durch drei ebonisierte Säulen gegliedert. Sein Inneres verfügt über eine Kleiderstange sowie diverse Fächer. Der Schrank wurde aufgearbeitet und befindet sich in sehr gutem Zustand.

Den gesamten Katalog der Auktion finden Sie natürlich hier bei Barnebys.