Der Mensch strebte schon immer danach, Schönes zu schaffen. Weshalb also sollte er da bei der Kreation von Uhren eine Ausnahme machen? Der Zweck der Kunst ist nicht nur, in den Menschen ein ästhetisches Empfinden auszulösen. Sie kann auch eine heilende Wirkung haben, Antworten auf philisophische Fragen geben oder Grenzen überwinden. Denn als universelle Sprache, die von allen Verstanden wird, unabhängig von religiösen und kulturellen Traditionen, spricht sie nicht die Rationalität der Menschen an, sondern ihre Emotionen.

Viele Uhrenmacher wurden bei der Schaffung ihrer Meisterstücke von Musik oder Gemälden inspiriert. Das Ergebnis war, dass Kunstliebhaber nun auch beim Blick auf die Uhr stets etwas Schönes vor Augen hatten.

Um die Ideen der Designer umzusetzen, müssen allerhand Spezialisten angeheuert werden: Graveure, Skulpteure, Juweliere and Emaillisten. Solche Uhren, die einzigartig sind in Design und komplexer Ausführung, haben es bis in die Austellungsräume diverser Museen geschafft.

Bereits in der Urzeit begann der Mensch, Wände und Haushaltsgegenstände zu verzieren. Über viele Jahrhunderte waren es Maler, Bildhauer und Architekten, in deren Werken sich der jeweilige Zeitgeschmack wiederspiegelte. Uhrmacher verwendeten Kunstwerke, um - en miniature - ihre Uhren zu verzieren. Um diesen ambitionierten Plan umzusetzen, war die Emailleminiatur sehr gut geeignet. Emailleminiaturen anzufertigen ist ein sehr komplexer Vorgang, der geschulte Hände und ein scharfes Auge benötigt und zweihundert Arbeitsstunden dauern kann.

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Antike Uhren sind immer das Objekt der Begierde von Sammlern. Sie sind stets handgefertigt, zeugen von wahrer Meisterschaft in Uhrmacherkunst und sind meistens in sehr gutem Zustand, da ihre jeweiligen Besitzer sie bestmöglichst aufbewahrt haben. Wenn eine Uhr zusätzlich von einer bekannten Marke stammt oder aus den Händen eines berühmten Uhrmachers, dann kann ihr Wert um ein Vielfaches steigen.