Insgesamt kommen am 7. Januar fast 800 Lose zum Aufruf, die die unterschiedlichsten Kategorien umfassen und jede Menge Highlights beherbergen, von denen wir Ihnen an dieser Stelle einige präsentieren möchten. Nähere Informationen erhalten Sie durch das Anklicken der Abbildungen.

Jaeger Le Coultre, Girard Perregaux, Tag Heuer, Omega oder Rolex - in der Kategorie "Uhren" treffen wir auf die begehrtesten Namen der Branche der Zeitanzeiger für das Handgelenk.

Mit dieser prunkvollen Sockeluhr sind Uhren in der Auktion auch bei den Objekten aus Porzellan vertreten. Das in Meißen gefertigte Exemplar ist polychrom staffiert und mit vollplastischen Figuren verziert. Des Weiteren gibt es Service, Gedecke, Vasen, Figuren oder Wandteller in dieser Sparte zu entdecken.

Diese wunderschöne Vase des Glaskünstlers Emile Gallé, der den Jugendstil wie kaum ein zweiter prägte, ist ausnahmsweise einmal nicht mit einem Blumenmotiv verziert. Vielmehr werden Fischerboote auf dem ovoiden Korpus wiedergegeben. Die abendliche Stimmung wird durch die rote Farbe des Glases geschaffen.

Ein Hauch Nostalgie umgibt das folgende Los: Der goldene Füllfederhalter von Montblanc-Stöffhaas entführt uns in eine Zeit, als man sich noch lange Briefe schrieb, statt Kurzmeldungen über das Smartphone zu verbreiten.

Auch die umfangreiche Schmuckofferte hat wieder traumhafte Stücke zu bieten. Außer auf antike und Vintagestücke, darf auch auf moderne Kreationen fleißig mitgeboten werden.

Ebenfalls sehr prachtvoll sind die Orientteppiche der Auktion, darunter dieser große Täbris. Sein Name leitet sich von der gleichnamigen Stadt im heutigen Iran ab, in der schon seit vielen Jahrhunderten Teppiche geknüpft werden. Auch das Muster dieses Teppichs ist nach einer Stadt benannt: Herat in Afghanistan. Teppichknüpfer von dort wurden im 19. Jahrhundert in Persien angesiedelt und brachten ihre uralten Muster mit.

Höchstinteressant und abwechslungsreich sind auch die Werke der Auktion, die begabte Künstler zu Papier oder Leinwand gebracht haben. Mit 15 Arbeiten vertreten ist der Maler Wilhelm Frahm-Pauli. Frahm-Pauli malte bevorzugt Orte und Menschen in seiner Heimatstadt Hamburg. Der Expressionist war mit der Künstlerkolonie Worpswede verbunden und gilt als einer der der bedeutendsten Hamburger Maler im frühen 20. Jahrhundert.

Ein weiteres "Original" der Auktion ist der Maler und Grafiker Heinrich Zille. Die Stätte seines Schaffens - sein "Milljöh" - war jedoch Berlin. Mit wenigen Strichen schaffte er es Figuren und Szenen der unteren Gesellschaftsschicht einzufangen. Seine Arbeiten hatten aber nicht nur einen volkstümlichen Touch, sondern konnten auch sozialkritisch sein.

Mit diesem Gemäldepaar von Franz Schütz, der die Epoche der Romantik schon ein wenig vorwegzunehmen scheint - wollen wir nun unseren kleinen Ausblick auf die Auktion bei Prado beenden. Selbstverständlich können Sie sich alle Objekte wie gewohnt hier bei Barnebys ansehen.