Gleich zwei Auktionen mit Zeitgenössischer Kunst wird das Londoner Auktionshaus Chiswick am 20. Juni abhalten. Los geht es um 15 Uhr mit dem Post War & Contemporary Sale.

Aus einer Reihe von Kunstdrucken, die Gerhard Richter seit 2014 gemeinsam mit der Fundation Beyeler und HENI Productions, London herausgibt, sind die beiden mit Flow betitelten Arbeiten P15 und P16 in der Auktion vertreten. Ziel der Reihe ist es, Richters Werke als hochwertige Faksimiles zu reproduzieren. Sie sind auf jeweils 500 Stück limitiert und werden nur unter der Leitung und mit der Genehmigung des Künstlers herausgegeben.

Vom britischen Künstler Charming Baker stammt ein Siebdruck, den der Künstler von Hand mit Blattgold verziert hat. Vom ebenfalls britischen Künstler ist der House of Love Shrine von 2017, inklusive Figuren mit dabei. Das stählerne Kunstwerk ist auf 50 Exemplare limitiert.

Von Jeff Koons stammt der Siebdruck Monkey Train (Blue), der einen für den Künstler typischen Ballon - in der Form eines fröhlichen Affengesichts - vor der Negativversion eines Motivs mit Eisenbahn und Kutschen zeigt.

Weiter geht es um 18 Uhr mit der Urban Art-Auktion. Hier darf der aktuelle "König" der Street Art-Szene, Banksy, natürlich nicht fehlen. Sein Siebdruck von 2009 stellt mit der gewohnten Ironie den von einer Polizeieskorte begleiteten Verkaufswagen eines Donut-Verkäufers dar.

Auch bei Harland Millers Overcoming Optimism von 2014 ist Pink die Farbe, die sofort ins Auge springt. Der Siebdruck ist wie eine Ausgabe der Reihe mit Theaterstücken des bekannten englischen Verlags Penguin Random House gestaltet, von dem auch hierzulande so mancher Schüler im Englischunterricht ein Buch bereits in Händen gehalten hat.

Vom amerikanischen Künstler Phil Frost, der in den 1990er Jahren mit Installationen in den Straßen von New York bekannt wurde, stammt Smucker Fang, ein für den Künstler typisches Werk, das in Mischtechnik Comicelemente mit plakativen Grafiken kombiniert.

Die Collage New York City 02 wurde 2007 vom Künstlerkollektiv FAILE geschaffen, das 1999 in Brooklyn zusammenfand. Mit Ausstellungen in Europa, Asien und Nordamerika feiert die Gruppe seit 2002 internationale Erfolge.

Der französische Künstler Invader lässt sich für seine Arbeiten von Pixeln und, wie vorliegend, vom Rubik's Cube inspirieren, der schon so manchen an den Rande der Verzweiflung getrieben hat. Manchmal hilft es, die Dinge aus einer gewissen Distanz zu betrachten...

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