Die Dezember-Auktionen von Koller Zürich entführen uns zunächst ins ferne Asien. Am 4. Dezember geht die Reise um 14 Uhr nach Japan, Indien und Südostasien. Bereits um 10 Uhr am folgenden Tag besuchen wir China und die Himalayaregion. Hier kommt ein prachtvolles Paar Kabinettschränke aus wertvollem Huanghuali-Holz zum Aufruf, dessen Türen mit aufwändigen Schnitzereien verziert ist.

Am 7. Dezember geht es um 10 Uhr weiter mit Fashion und Modefotografie. Fotografie steht auch um 14 Uhr weiterhin auf dem Programm. In 19 Losen kommt Portraitfotografie des 2004 verstorbenen Richard Avedon zum Aufruf, der als einer der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts angesehen wird.

Schmuck sowie Armband- und Taschenuhren stehen um 14 Uhr bzw. 17.30 Uhr im Fokus des Auktionskalenders. Absolutes Highlight unter den Uhren ist ein extrem seltener Ewiger Kalender von Patek Philippe aus dem Jahr 1985.

Vollgepackt mit grandiosen Objekten ist der 8. Dezember. Zum Aufwärmen geht es um 11 Uhr los mit Design, das moderne Kreationen von Arne Jacobsen, IBU, Le Corbusier, Hubert Le Gall und Guy de Rougemont bereit hält. An den Anfang des 20. Jahrhunderts versetzt uns ab 14 Uhr die Versteigerung von Möbeln und Objekten des Jugendstil und des Art Déco.

Wahrhaft grandios verspricht um 16 Uhr die Versteigerung von Gemälden des Impressionismus und der Klassischen Moderne zu werden. Dabei beweisen Künstler wie Raoul Dufy, Gustave Loiseau, Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Maurice de Vlaminck und Max Beckmann, dass Feuchtigkeit und Nässe nicht unbedingt das Ende eines Kunstwerkes bedeuten müssen. Mit Farbe und Pinsel auf Leinwand gebannt bilden Wasser und Gewässer vielmehr ein reizvolles Motiv, dem sich viele Künstler nicht entziehen konnten.

In Nature morte au parapluie et au chapeau melon von 1926 hat Fernand Léger ein Ensemble zusammengestellt, das man zur Hand haben sollte, wenn die Nässe einmal von oben kommt.

Den Abschluss an diesem Auktionstag bildet um 17 Uhr die Crème de la crème Schweizer Künstler. Felix Vallotton ist genauso dabei wie Albert Anker, Hans Erni, Varlin alias Willy Guggenheim, Ernest Bieler, Ferdinand Hodler und Cuno Amiet. Mit 10 Werken ist Giovanni Giacometti in der Auktion vertreten. Inverno von 1932 ist das am höchsten geschätzte Gemälde der Abteilung und stimmt mit seinem weichen Farbauftrag, der selbst wie frisch gefallener Schnee wirkt, auf den kommenden Schweizer Winter ein.

In der Auktion "Grafik & Multiples" (9. Dezember ab 10.30 Uhr) freuen wir  auf Arbeiten von Pablo Picasso, Tom Wesselmann, Robert Indiana und Gerhard Richter. Roy Lichtensteins Thinking Nude, State I von 1994 stammt aus der letzten großen Serie der Pop Art-Ikone. In dem farbigen Reliefdruck spielen die in 40 Jahren gesammelten Erfahrungen und vervollkommneten Techniken auf perfekte Weise zusammen.

Die letzte Auktion ist ab 14 Uhr dem PostWar &Contemporary gewidmet. Mit zwei titellosen Arbeiten ist der chinesische Maler Chu Teh-Chun vertreten. Chu Teh-Chun, der in eine kunstbegeisterte Familie hineingeboren wurde, begeisterte sich in den 1950er Jahren stark für die abstrakten Werke Nicolas de Staëls. Er selber wurde zu einem Meister der Lyrischen Abstraktion, der uns hier eine in Formen und Farben harmonische Landschaft präsentiert.

Alle vorgestellten Auktionen finden im Auktionshaus in der Hardturmstraße 102 in Zürich statt. Einen Überblick über das mehr als 2100 Lose umfassende Angebot von Koller erhalten Sie hier bei Barnebys.

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