Die Galerie Ary Jan, deren Geschäft sich in der Pariser Rue de Penthièvre befindet, ist auf die französische und europäische Malerei des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts spezialisiert, vor allem auf die Vertreter des orientalischen Stiles und der Belle Époque. Diese wird sie auf der BRAFA 2017 vom 21. bis 29. Januar präsentieren.

Catherine Ary Jan, Dina Emrani-Raffray und Mathias Ary Jan - das Trio der Galerie Ary Jan Image: Courtesy of Galerie Ary Jan Catherine Ary Jan, Dina Emrani-Raffray und Mathias Ary Jan - das Trio der Galerie Ary Jan
Image: Courtesy of Galerie Ary Jan

Der belgische Salon ist ein wichtiges Datum im Terminkalender der Galerien. Er zieht stets viele Kunstliebhaber und -kenner an und gibt den Ton für das kommende Jahr an.

In diesem Jahr zeigt die Galerie Ary Jan auf der BRAFA ein Hauptwerk von Gustave de Jonghe (1829-1893), das den Titel Indiscrétion trägt.

GUSTAVE DE JONGHE (1829-1893) - Indiscrétion Öl auf Tafel, rechts unten signiert 74 x 54 cm GUSTAVE DE JONGHE (1829-1893) - Indiscrétion
Öl auf Tafel, rechts unten signiert
74 x 54 cm

Der belgische Maler Gustave de Jonghe ist einer der großen Vertreter der akademischen Malerei der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts. Als Sohn des berühmten Landschaftsmalers Jan-Baptist de Jonghe (1785-1844), war er ist auch ein Schüler von François-Joseph Navez (1787-1869) an der Königlichen Akademie der Schönen Künste in Brüssel.

Im Jahr 1855 verließ Gustave de Jonghe Belgien und ließ sich in Paris nieder. Für seine Szenen des bürgerlichen Lebens wurde er hoch geschätzt. Seine Bilder wurden mehr als dreißig Jahre lang im Pariser Salon ausgestellt.

Gustave de Jonghe, der hauptsächlich Szenen aus dem täglichen Leben malte, gewährte Einblick in das Leben der Frauen der französischen Bourgeoisie des neunzehnten Jahrhunderts. In Indiscrétion, sehen die beiden jungen Frauen neugierig aus dem Fenster, in einer Atmosphäre von Verbot und Schelmerei.

Detail aus Gustave de Jonghes Indiscrétion Detail aus Gustave de Jonghes Indiscrétion

Mit dem vom Künstler gewählten Titel, kann sich der Betrachter leicht in die Atmosphäre der Szene hineinversetzen.

Sehr geschätzt von den Liebhabern der Kunst des 19. Jahrhunderts sind die von de Jonghe präzise wiedergegebenen Innenräume in seinen Bildern, die aber nicht frei von Romantik und Wahrhaftigkeit sind. Sie führen uns die Exaktheit der Beobachtung und der malerischen Technik dieses großen Künstlers vor Augen.

Im Laufe seines Lebens erhielt Gustave de Jonghe zwei Goldmedaillen: Eine in Amsterdam im Jahre 1862 und die zweite in Paris während des Salon des Artistes Français im Jahre 1863.

Ihnen gefällt das Gemälde? „Treffen“ können Sie es am Stand der Galerie Ary Jan (Stand 62a) auf der BRAFA 2017. Dort gibt es auch viele weitere Werke der Belle Époque zu entdecken.

Nähere Informationen unter www.galeriearyjan.com.

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