Europa

Unsere Erdumrundung beginnt in der Schweiz. Als Zürcher Auktionshaus hat Schuler wunderbare Erzeugnisse Schweizer Herkunft im Angebot. Unter den Gemälden sind vor allem vier Werke des in Solothurn geborenen Malers Cuno Amiet hervorzuheben, der auch Mitglied der avantgardistischen Künstlervereinigung Die Brücke war.

Unter den fast 200 Uhren, die in der Auktion zum Aufruf kommen, besticht das folgende Modell von Zenith, das in einer limitierten Auflage von nur 100 Stück hergestellt wurde und für Uhrensammler und Rolling Stones-Fans gleichermaßen ein Highlight darstellen dürfte.

1960 erhielt Marc Chagall den Auftrag, Glasscheiben für die Synagoge des Hadassah-Krankenhauses in Jerusalem zu entwerfen. Chagall schuf 12 Fenster, die die 12 Stämme Israels zeigen. In 24 Lithografien sind die Entwürfe in dem Album Douze Maquettes de Vitraux pour Jérusalem zusammengefasst.

Ein sehr interessantes Los in der Kategorie Schmuck ist diese Demi-Parure, die aus Lavastein gefertigt wurde, der zu weiblichen Kameenbildnissen geschnitzt wurde. Das Material stammt vom Vesuv. Für Besucher des antiken Pompeji waren Objekte aus dem dortigen Lavastein ein beliebtes Andenken.

Zeitlose Klassiker des Möbeldesigns sind nach wie vor Stücke aus dem hohen Norden Europas. Dazu gehört auch dieses Bettsofa des finnischen Designers Alvar Aalto, welches dieser 1930 entwarf. Auch die Ausführung des vorliegenden Exemplares geschah bereits während der Entwurfszeit.

Ein Beispiel, wie in Russland nach der Oktoberrevolution, die sich in diesem Jahr zum 100. Male jährt, die Kunst als Propaganda verwendet wurde, zeigt das folgende Serviceensemble, welches Szenen aus der Landwirtschaft wiedergibt, darunter einen Traktor. Die Motive entstanden in Siebdrucktechnik und wurden teilweise bunt bemalt.

Asien

Über den Kaukasus gelangen wir nun auch Asien, mit Täbris im Nordwesten des Irans als erste Station. In der Region, in der seit Jahrhunderten traditionell Teppiche geknüpft werden, entstand um 1910 auch dieses Exemplar, das mit einem Herati-Muster versehen wurde, welches seinen Ursprung in Afghanistan hat.

In die Welt der buddhistischen Kunst aus dem Himalayagebiet tauchen wir nun mit dieser Bronzefigur des Sitasamvara ein, der mit seiner weiblichen Entsprechung Vajravarahi dargestellt ist. Das bedeutende Kunstwerk wurde im 18. Jahrhundert in Tibet gefertigt.

Weitere asiatische Kunst kommt aus Japan. Das Highlight ist hier dieses Tebako der Meiji-Zeit (1868-1912), das ein Geschenk des Kaisers war. Die Lackschatulle zeigt eine aufwändig gestaltete Szene der Kormoranfischerei.

Australien

Kanuschild der Sepik aus Holz, Papua Neuguinea Schätzung: 1.000-1.400 CHF (950-1.330 EUR) Kanuschild vom Sepik aus Holz, Papua Neuguinea
Schätzung: 1.000-1.400 CHF (950-1.330 EUR)

Zwar ist die Insel Neuguinea kein Teil des australischen Kontinents an sich, gehört jedoch zur austroasiatischen Region mit entsprechender Fauna. Von einem am Fluss Sepik beheimateten Volk stammt dieses bemalte Kanuschild aus Holz, das aus der bedeutenden Sammlung von Max und Berthe Kofler-Erni stammt, aus der mehr als 100 Objekte der Stammeskunst in der Auktion zum Aufruf kommen.

Amerika

Aus der gleichen Sammlung stammt unser amerikanisches Objekt. Die Keramikfigur eines sitzendes Paares wurde in frühgeschichtlicher Zeit im Westen Mexikos hergestellt. Bei dem bedeutenden Objekt handelt es sich um eine Grabbeigabe.

Afrika

Zum Schluss überqueren wir den Atlantik und erreichen die Küste Marokkos. Der Schweizer Maler Louis René Moilliet bereiste zu Beginn des 20. Jahrhundert wiederholt die nordwestafrikanischen Länder Algerien, Tunesien und Marokko und fing die dortigen Landschaften und Städte in zahlreichen Aquarellen ein. Die vorliegende Arbeit stammt von seiner zwischen 1919 und 1921 durchgeführten Reise.

Alle vorgestellten Objekte werden am 20. sowie vom 22.-24. März im Auktionshaus Schuler versteigert. Die Ausstellung zur Auktion kann vom 11.-17. März besucht werden.

Entdecken Sie alle Objekte des aktuellen Kataloges hier bei Barnebys.

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