Die Auktion beginnt am 30. Juni um 10 Uhr. Insgesamt stehen 11 Kategorien auf dem Programm: Möbel & Einrichtung, Skulpturen & Kunsthandwerk, Silber & Dosen, Gemälde des 19. Jahrhunderts, Asiatika, Moderne & Zeitgenössische Kunst, Russische Kunst, Gemälde des 16. bis 18. Jahrhunderts, Mode & Taschen & Reisegepäck, Juwelen sowie Uhren & Armbanduhren. Jede dieser Kategorien hat exzellente Objekte zu bieten, die sich kein Kunstfreund, Sammler oder Liebhaber schöner Dinge entgehen lassen sollte.

Am 1. Juli folgt ab 10 Uhr die Versteigerung "Hampel Living", die mit einer gelungenen Mischung aus Kunst, Kunsthandwerk, Antiquitäten und Varia aufwartet.

Nehmen Sie auch die Gelegenheit wahr, die Objekte bereits vor der Auktion in Augenschein zu nehmen! Die Vorbesichtigungen können vom 24. bis 29. Juni besucht werden.

Als teuerstes Objekt der Auktion kommt die "Anbetung der Heiligen Drei Könige" von Pieter Brueghel d. J. mit einem Schätzpreis von 400.000-600.000 Euro zum Aufruf. Diesem Meisterwerk des flämischen Malers sind eine ausführliche Expertise und eine Pigmentanalyse, die das Alter bestätigt, beigefügt.

H1 PIETER BRUEGHEL D. J. (um 1564 Brüssel-1637 Antwerpen) - Anbetung der Heiligen Drei Könige, Öl/Holz, 39,1 x 56 cm, signiert, Antwerpen nach 1616 Schätzpreis: 400.000-600.000 EUR

H6 ABRAHAM JANSSENS (1575 Antwerpen – 1632 ebenda), zug. - Maria Magdalena in Ekstase wird von den Engeln getröstet, Öl/Lwd., 122 x 165 cm Schätzpreis: 150.000-250.000 EUR

Der Maler dieses exquisiten Gemäldes ist nicht eindeutig zu benennen. Vieles spricht jedoch für den flämischen Künstler des Frühbarock, Abraham Janssens. In dessen Œuvre waren neben Portraits und historischen Themen auch religiöse Szenen vertreten. Während einer Reise nach Italien eignete er sich Stilelemente dortiger Künstler wie Caravaggio an, die er nach der Rückkehr in seine Heimatstadt Antwerpen selbst anwendete. Janssens, der ab 1606 die Antwerpener Malerzunft leitete, war ein Vorläufer von Peter Paul Rubens.

H11 MAX LIEBERMANN (1847 Berlin – 1935 Berlin) - Holländisches Bauernhaus, Öl/Karton, 33 x 39 cm, signiert Schätzpreis: 85.000-95.000 EUR

H5 GIORGIO DE CHIRICO (1888 Volos – 1978 Rom) - Canal Grande, Öl/Lwd., 50 x 70 cm, signiert, 1965 Schätzpreis: 160.000-180.000 EUR

Der italienische Maler und Grafiker Giorgio de Chirico war ein Vertreter der Pittura metafisica, die als wichtigster Vorläufer der surrealistischen Malerei gilt. Später wandte er sich davon jedoch ab und malte stattdessen in klassisch-realistischer Weise. Das vorliegende Gemälde ist ein hervorragendes Beispiel dafür und ist in dem typisch-schwungvollen, aber dennoch genauen Malstil des Künstlers ausgeführt.

H12 TOM WESSELMANN (1931 Cincinnati – 2004 New York) - Still life with Matisse and Johns, bemaltes Relief/Karton, Acrylkastcn: 45 x 56 x 10 cm, betitelt, signiert und datiert, 1991 Schätzpreis: 80.000-90.000 EUR

Die Schmuck-Auktion wartet mit wahrlich prachtvollen Geschmeiden auf. Viele davon stammen aus den Händen namhafter Juweliere wie Cartier, Boucheron oder Van Cleef & Arpels. Drei Stücke wurden von dem Amerikaner David Webb gefertigt, zu dessen illustrem Kundenkreis auch Jacqueline Kennedy Onassis, Barbra Streisand und die Königin unter den Schmuckbesitzern, Elizabeth Taylor, gehörten.

H2 Prächtiges Schmuckset mit Ring, Brosche und Armreif aus Rot- und Gelbgold, besetzt mit gelben und blauen Saphiren (insg. über 200 ct), Armreif bezeichnet "CARTIER" Schätzpreis: 250.000-300.000 EUR

H3 Collier und Ohrhänger aus Platin und Gelbgold, besetzt mit Rubinen (insg. ca. 31,2 ct) und Diamanten (insg. ca. 25 ct) Schätzpreis: 250.000-300.000 EUR

H4 DAVID WEBB - Collier aus Platin und Gelbgold mit 60 Südseeperlen, Brillanten (zus. ca. 21 ct) und 1 großen Aquamarin im Smargdschliff (ca. 170 ct), umrahmt von Brillanten (zus. ca. 13 ct) Schätzpreis: 180.000-220.000 EUR

H8 VAN CLEEF & ARPELS - Brosche aus Platin und Gelbgold, besetzt mit 1 großen Smaragd im Treppenschliff (ca. 20 ct), 5 kleineren Smaragden (zus. ca. 2,5 ct) sowie Brillanten und Diamanten (zus. ca. 3,8 ct) Schätzpreis: 120.000-150.000 EUR

H7 Paar bedeutende Kabinettschränke aus dem Besitz der Königin Olga von Württemberg (1822 - 1892) und ihrer Tochter Vera von Württemberg, Großfürstin von Russland (1854 - 1912) - Eiche, Mahagoni, Ebenholz, Messing, Schildpatt, vergoldete Bronze, Dekor in Boulle- und Pietra dura-Technik, 163 x 85 x 46 cm, Paris Mitte 19. Jh. Schätzpreis: 130.000-150.000 EUR

Königin Olga von Württemberg war als Tochter von Zar Nikolaus I. eine geborene Großfürstin von Russland. Als ihre Ehe mit dem württembergischen König Karl I. kinderlos blieb, adoptierte das Paar Großfürstin Vera, eine Tochter von Olgas Bruder Konstantin. Die beiden herausragenden Kabinettschränke der Firma Monbro in Paris, welche auch für das französische Königshaus arbeitete, gehörten zum Mobiliar der Villa Berg bei Stuttgart, die Karl I. während seiner Kronprinzenzeit als Sommersitz errichten ließ.

In der Kategorie "Silber & Dosen" sind unter der Losnummer 206 Teile eines Toiletteservices (Tisch- und Handspiegel) zu finden, die ebenfalls aus dem Besitz der Königin von Württemberg stammen.

H9 PABLO PICASSO (1881Málaga-1973 Mougins) - Tete de faune, teilw. glasierte und bemalte Keramikfliese, 15,2 x 15,2 cm, signiert, 1956 Schätzpreis: 90.000-100.000 EUR

H10 Paar historisch bedeutsame Steinschlosspistolen aus Silber, ehemals Geschenk des Prinz Grigori Aleksandrovich Potemkin (1739 - 1791) an Alleyne Fitzherbert, erster Baron Saint Helens (1753 - 1839), L: 42 cm, Russland vor 1785 Schätzpreis: 85.000-95.000 EUR

Fürst Potemkin war der bedeutendste Staatsmann Russlands während der Regierungszeit Katharinas II. Er war nicht nur Minister und Feldherr, sondern auch zeitweiliger Liebhaber der großen Zarin und vor allem ihr lebenslanger, enger Freund.

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