Die Epoche der Romantik ist in der spanischen Malerei vor allem mit der Regierungszeit von Königin Isabel II. (1833-68) gleichzusetzen. Viele Künstler reisten ins Ausland und kamen mit neuem Wissen zurück. Gleichzeitig bewarben sie die Exotik ihres Heimatlandes, die in Andalusien durch das arabische Erbe des Al-Andalus zum Ausdruck kam.

Die Region zog viele Maler und Schriftsteller aus dem Ausland an, darunter Washington Irving aus den Vereinigten Staaten und Richard Ford aus Großbritannien. Sie lebten in Sevilla oder Granada und studierten für ihre Werke die Charaktere, die Feste und das folkloristische Erbe der Region. Diese Genremalerei wurde zu einem echten Erfolg auf dem internationalen Kunstmarkt.

Mit Sevilla am Ufer des Flusses Guadalquivir als Zentrum fanden andalusische Szenen mit Flamencotänzern, Stierkämpfen, Bandoleros sowie Landschaften eine große Verbreitung. Nicht zuletzt auch deshalb, weil ausländische Künstler diese Szenen ebenso festhielten wie ihre spanischen Kollegen.

Unter den letzteren sind Künstler wie Andrés Cortés y Aguilar, Manuel y Antonio Cabral Aguado Bejarano, Manuel Barrón y Carrillo, Manuel Rodríguez de Guzmán sowie die Familie Domínguez Bécquer zu nennen. Sie standen im Mittelpunkt dieser so bedeutenden Epoche der andalusischen Genremalerei und auf sie ist auch das Hauptaugenmerk der Auktion von Isbilya Subastas gerichtet. Die Versteigerungen finden am 25. und 26. April statt.

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