Der österreichische Maler Alfons Walde ist vor allem für seine alpinen Landschaftsgemälde aus dem frühen 20. Jahrhundert bekannt. In Oberndorf in Tirol geboren, zog er bald nach Wien, um Architektur zu studieren und seine Ausbildung als Maler fortzusetzen. Hier lernte er Künstler wie Gustav Klimt und Egon Schiele kennen und präsentierte wie sie seine Arbeiten in den Ausstellungen der Wiener Secession. In den späten 1920er Jahren entwickelte sich Waldes Malerei zu dem charakteristischen Stil, für den er bekannt ist: Winterlandschaften vor der Kulisse der Tiroler Berge, bevölkert von verkürzt dargestellten gradlinigen Figuren.

Das Gemälde Bauernsonntag ist ein perfektes Beispiel für Waldes Arbeiten, bei der die Bergwelt als schöne Kulisse für zwei nahezu identische gestaltete Männer aus dem Dorf dient. Sowohl der leuchtend blaue Himmel, als auch der Schnee und die Figuren drücken trotz ihrer simplen Darstellungsweise und reduzierter Farbpalette eine dynamische Tiefenwirkung voller Kontraste aus.

Ein weiterer Landschaftsmaler mit einer Schwäche für glitzernde Winterszenen ist der deutsche Künstler Johannes Bartholomäus Duntze. Die Alpen, norwegische Landschaften und Winterszenen aus Holland sind die Hauptmotive dieses Malers des 19. Jahrhunderts. Die farbenfrohe und freundliche Bildsprache im Stil der Romantiker mit dünnem Farbauftrag zeigt sich deutlich in der Winterszene mit Eisläufern auf einem gefrorenen Kanal von 1870. Mit dem Schwerpunkt auf Lichteffekten, bevorzugt durch Hintergrundbeleuchtung, spürt man als Zuschauer geradezu die frische Luft dieser Winterlandschaft.

Sowohl Bauernsonntag als auch Winterszene mit Eisläufern auf einem gefrorenen Kanal werden am 6. Oktober um 10 Uhr (Ortszeit) bei Shapiro Auctions in New York versteigert. Die Auktion umfasst schöne und dekorative Werke der europäischen, russischen, amerikanischen und asiatischen Kunst.

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