Hölle der Vögel war der unbestrittene Star des Abends. Das Werk von 1937/38 war Beckmanns verstörende Visualisierung der Nazi-Herrschaft in seiner Heimat.

MAX BECKMANN (1884 Leipzig - 1950 New York City) - Hölle der Vögel, Öl/Lwd., 1937/38 © DACS 2017 MAX BECKMANN (1884 Leipzig - 1950 New York City) - Hölle der Vögel, Öl/Lwd., 1937/38
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Das Gemälde wurde für 36.005.000 GBP (ca. 41 Millionen EUR) versteigert, was sowohl einem Rekord für ein Werk von Beckmann als auch für ein Werk des Expressionismus entspricht. Beckmanns bisheriger Rekord von 2001 lag bei 20,4 Millionen Euro.

„Der Verkauf eines historisch so bedeutsamen Gemäldes wie es Beckmanns Hölle der Vögel darstellt, zeigt Christie’s führende Befähigung bei der Versteigerung von Meisterwerken, die auf internationale Resonanz stoßen“, sagt Adrian Meyer, internationaler Leiter der Abteilung für impressionistische und moderne Kunst von Christie’s in New York. „Das Bild wurde einstimmig als die Guernica des Expressionismus anerkannt und der internationale Appetit darauf wurde durch das lebhafte Bieten im Auktionssaal und am Telefon erkennbar.“

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