Kees van Dongen gehörte zu der bekannten Künstlergruppe der Fauvisten, deren Bilder sich durch starke Farben und grobe Pinselstriche auszeichen. 1905 nahm er an dem umstrittenen Herbstsalon in Paris zusammen mit Matisse und Derain teil. Das Gemälde, das die Tochter des Künstlers zeigt, ist in sofern außergewöhnlich, als dass der Künster oft die Pariser Elite und insbesondere die Frauen der feinen Gesellschaft abbildete. Er soll einmal gemeint haben, dass es wichtig sei die Frauen verlängert abzubilden und somit schmaler erscheinen zu lassen und daraufhin ihren Schmuck vergrößert abbilden zu können. In dem nun bei Strauss & Co angebotenen Werk liegt auch wieder ein besonderes Augenmerk auf dem Schmuck. Gleichzeitig ist der Blick des Mädchens aber unsicher und ihre Körpersprache unschuldig. Ein direkter Gegensatz also zur Dekadenz der Frauen die van Dongens sonst porträtierte.

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Dolly au collier d'argent. 1909. Der Mindestschätzpreis des Werkes liegt bei 265 000 EUR.

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