NOUS SOMMES AVEC PARIS ... Der Künstler Spencer Tunick verwendete den Slogan nach den schrecklichen Terroranschlägen in Paris am 14. November 2015 NOUS SOMMES AVEC PARIS ... Der Künstler Spencer Tunick verwendete den Slogan nach den schrecklichen Terroranschlägen in Paris am 14. November 2015

Die FKK-Bewegung in Frankreich ist enorm und überzeugt viele mit ihren Ideen und Aktionen. Für die nächste, die am 5. Mai stattfinden wird, begrüßt eines der bemerkenswertesten Kunstmuseen von Paris, das Palais de Tokyo, eine entblätterte Klientel.

Der Pariser Naturistenverband veranstaltet erneut eine private Ausstellung für seine Mitglieder, bevor die Ausstellung für die breite (bekleidete) Öffentlichkeit eröffnet wird.

Das Palais de Tokyo in Paris | Foto: AFP/Loïc Venance Das Palais de Tokyo in Paris | Foto: AFP/Loïc Venance

Es wird bestimmt für die eine oder andere Schlagzeile sorgen, wenn die nackten Pariser in das oben abgebildete Gebäude mit Blick auf die Seine und den Eiffelturm marschieren. Das Palais de Tokyo befindet sich in der 13 Avenue du Président-Wilson und wurde 1937 für die Exposition Internationale des Arts et Techniques dans la Vie Moderne erbaut. Heute zählt das Museum zu den bemerkenswertesten seiner Art innerhalb der modernen und zeitgenössischen Kunstszene.

Spencer Tunicks "Ring der Nibelungen" 2012 vor der Bayerischen Staatsoper in München | Foto: AFP/Tobias Hase Spencer Tunicks "Ring der Nibelungen" 2012 vor der Bayerischen Staatsoper in München | Foto: AFP/Tobias Hase

Nacktheit gehörte schon immer zu den großen Interessen des Menschen. Jemand, der nackte Menschen in seiner Kunst auf eine ziemlich neue und kreative Art und Weise benutzt, ist Spencer Tunick, dessen solidarische Fotografie zu den Terroranschlägen in Paris 2015 ganz oben zu sehen ist.

Tunick sammelt eine Masse von Menschen in einer spezifischen Umgebung, wo sie als ein großer Organismus - einem Fischschwarm gleich - auf Straßen, Plätzen, vor Gebäuden und sogar über Gewässern Seite an Seite die Dynamik verändern.

Vor dem Baltic Centre for Contemporary Art in Gateshead 2005 | Foto: Spencer Tunick Vor dem Baltic Centre for Contemporary Art in Gateshead 2005 | Foto: Spencer Tunick

Warum die erotische Kunst auch heute noch unsere Gemüter erregt, erfahren Sie hier.

 

Kommentar