Blick in die Ausstellung ALMOST ALIVE. HYPERREALISTISCHE SKULPTUR IN DER KUNST in der Kunsthalle Tübingen. Werk im Vordergrund: Sam Jinks, Untitled (Kneeling Woman), 2015, Silikon, Pigment, Harz, menschliches Haar 30 x 72 x 28 cm, Foto: Ulrich Metz, im Besitz des Künstlers, Courtesy: Sam Jinks, Sullivan+Strumpf, Sydney und das Institut für Kulturaustausch, Tübingen, © Sam Jinks Blick in die Ausstellung ALMOST ALIVE. HYPERREALISTISCHE SKULPTUR IN DER KUNST in der Kunsthalle Tübingen. Werk im Vordergrund: Sam Jinks, Untitled (Kneeling Woman), 2015, Silikon, Pigment, Harz, menschliches Haar 30 x 72 x 28 cm, Foto: Ulrich Metz, im Besitz des Künstlers, Courtesy: Sam Jinks, Sullivan+Strumpf, Sydney und das Institut für Kulturaustausch, Tübingen, © Sam Jinks

Seit gut einem halben Jahrhundert stellen Künstler mit ihren mehr als realistischen Plastiken den modernen Homo sapiens den Strömungen seiner jeweiligen Zeit gegenüber. In Kooperation mit dem Institut für Kulturaustausch Tübingen präsentiert die Kunsthalle Tübingen aktuell die Ausstellung "ALMOST ALIVE - HYPERREALISTISCHE SKLUPTUR IN DER KUNST", in der diese Aspekte aufgegriffen werden.

Als weltweit erste Ausstellung überhaupt zeichnet "ALMOST ALIVE" den Weg nach, den die faszinierenden Plastiken des Hyperrealismus seit den 1960er Jahren beschritten haben.

Links: Blick in die Ausstellung ALMOST ALIVE. HYPERREALISTISCHE SKULPTUR IN DER KUNST in der Kunsthalle Tübingen. Abgebildetes Werk: Daniel Firman, Caroline, 2014, Harz, Kleidung, 162 x 43 x 47 cm, Foto: Ulrich Metz Petersen Collection, Courtesy: Daniel Firman, Galerie Perrotin und das Institut für Kulturaustausch, Tübingen, © Daniel Firman Rechts: Besucherin betrachtet das Werk „Caroline“ von Daniel Firman in der Ausstellung ALMOST ALIVE. HYPERREALISTISCHE SKULPTUR IN DER KUNST in der Kunsthalle Tübingen. Abgebildetes Werk: Daniel Firman, Caroline, 2014, Harz, Kleidung, 162 x 43 x 47 cm, Foto: Ulrich Metz Petersen Collection, Courtesy: Daniel Firman, Galerie Perrotin und das Institut für Kulturaustausch, Tübingen, © Daniel Firman Links: Blick in die Ausstellung ALMOST ALIVE. HYPERREALISTISCHE SKULPTUR IN DER KUNST in der Kunsthalle Tübingen. Abgebildetes Werk: Daniel Firman, Caroline, 2014, Harz, Kleidung, 162 x 43 x 47 cm, Foto: Ulrich Metz Petersen Collection, Courtesy: Daniel Firman, Galerie Perrotin und das Institut für Kulturaustausch, Tübingen, © Daniel Firman Rechts: Besucherin betrachtet das Werk „Caroline“ von Daniel Firman in der Ausstellung ALMOST ALIVE. HYPERREALISTISCHE SKULPTUR IN DER KUNST in der Kunsthalle Tübingen. Abgebildetes Werk: Daniel Firman, Caroline, 2014, Harz, Kleidung, 162 x 43 x 47 cm, Foto: Ulrich Metz Petersen Collection, Courtesy: Daniel Firman, Galerie Perrotin und das Institut für Kulturaustausch, Tübingen, © Daniel Firman

So wie die Pop Art begann die hyperrealistische Kunst in den 1960er Jahren die Auswirkungen des Massenkonsums auf den Menschen zu untersuchen. In den 1980er Jahren machte dieser politisch-soziale Aspekt Platz für die Emotionalität, die in einer von Existenzängsten und zunehmend mangelnder Intimität ihren Platz sucht.

Blick in die Ausstellung ALMOST ALIVE. HYPERREALISTISCHE SKULPTUR IN DER KUNST in der Kunsthalle Tübingen. Abgebildetes Werk: George Segal, Seated Woman Reading, 1998-99, Gips, Acrylfarbe, Holz, Buch, 124,5 x 94 x 124,5, Foto: Ulrich Metz, Courtesy: George and Helen Segal Foundation, Carroll Janis und das Institut für Kulturaustausch, Tübingen, © The George and Helen Segal Foundation / VG Bild-Kunst, Bonn 2018 Blick in die Ausstellung ALMOST ALIVE. HYPERREALISTISCHE SKULPTUR IN DER KUNST in der Kunsthalle Tübingen. Abgebildetes Werk: George Segal, Seated Woman Reading, 1998-99, Gips, Acrylfarbe, Holz, Buch, 124,5 x 94 x 124,5, Foto: Ulrich Metz, Courtesy: George and Helen Segal Foundation, Carroll Janis und das Institut für Kulturaustausch, Tübingen, © The George and Helen Segal Foundation / VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Mit den heute ständig präsenten über-perfektionierten Körpern und Gesichtern in den Massenmedien geht auch der Hyperrealismus einen Schritt weiter und stellt sich durch überzogene oder gar entstellte Plastiken dar. Tabus werden gebrochen, womit dem voyeuristischen Betrachter die Verletzlichkeit der eigenen Körperlichkeit und Seele vor Augen geführt wird.

Blick in die Ausstellung ALMOST ALIVE. HYPERREALISTISCHE SKULPTUR IN DER KUNST in der Kunsthalle Tübingen. Werk im Vordergrund: Tony Matelli, Josh, 2010, Silikon, Stahl, Haar-Urethan und Kleidung, 77 x 183 x 56 cm, Foto: Ulrich Metz, Courtesy: der Künstler und das Institut für Kulturaustausch, Tübingen, © Tony Matelli Blick in die Ausstellung ALMOST ALIVE. HYPERREALISTISCHE SKULPTUR IN DER KUNST in der Kunsthalle Tübingen. Werk im Vordergrund: Tony Matelli, Josh, 2010, Silikon, Stahl, Haar-Urethan und Kleidung, 77 x 183 x 56 cm, Foto: Ulrich Metz, Courtesy: der Künstler und das Institut für Kulturaustausch, Tübingen, © Tony Matelli

In ihrer Ausstellung zeigt die Kunsthalle Tübingen mehr als 30 Skulpturen von führenden internationalen Künstlern des Hyperrealismus, darunter Duane Hanson, Tony Matelli, Carole A. Feuerman, Sam Jinks und Robert Gober.

"ALMOST ALIVE - HYPERREALISTISCHE SKULPTUR IN DER KUNST" ist noch bis zum 21. Oktober für Besucher geöffnet. Begleitet wird die Ausstellung durch ein interessantes Rahmenprogramm mit Sonderführungen und Workshops. Alle Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite der Kunsthalle Tübingen.

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