Juan García Ripollés erblickte am 4. September 1932 im ostspanischen Alcira das Licht der Welt. Die erste intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Farbe erlebte er im Alter von 12 Jahren, als er eine Lehre in einem Betrieb für Industriefarbe begann. Nachts nahm er zudem Unterricht an einer Zeichenschule. Von 1954 bis 1963 lebte und arbeitete García Ripollés in Paris. Nach seiner Rückkehr nach Spanien, er war inzwischen verheiratet, lebte er an verschiedenen Orten. Seit 1972 hat er mit seiner Familie in einem Bauernhaus bei Castellón, wo er ein Atelier eingerichtet hat. Seine Werke waren bereits in zahlreichen Ausstellungen in Europa und Amerika zu sehen.

Juan García Ripollés vor einer seiner Skulpturen. Juan García Ripollés vor einer seiner Skulpturen.

Während der Künstler sich selbst gerne in reines Weiß hüllt, kommt in seinen fröhlichen Gemälden stets eine Menge Farbe zum Einsatz. Weitere Merkmale seiner Arbeiten sind die rundlichen Figuren mit ovalen, oft hermenartigen Köpfen.

JUAN GARCÍA RIPOLLÉS - Mujer con huevo JUAN GARCÍA RIPOLLÉS - Mujer con huevo

Zu den wiederkehrenden Motiven gehören die Darstellungen ruhender Frauen, die oft als "Mutter" betitelt wurden. Sie dienen der Verarbeitung eines frühen Traumas im Leben des Malers, da seine eigene Mutter bei seiner Geburt starb. Auch eine weiße Taube sieht man immer wieder im Oeuvre García Ripollés', der seine älteste Tochter Paloma ("Taube") nannte.

JUAN GARCÍA RIPOLLÉS - La chica con paloma JUAN GARCÍA RIPOLLÉS - La chica con paloma

JUAN GARCÍA RIPOLLÉS - Figura con paloma JUAN GARCÍA RIPOLLÉS - Figura con paloma

Am 27. April wird bei Subastas Galileo mit Mujer tumbada ein Werk Juan García Ripollés versteigert, das die zentralen Themen im Werk des Künstlers behandelt.

Den gesamten Katalog zu der Auktion finden Sie hier bei Barnebys.

Kommentar