Clara Hallencreutz und Bobo Wallmansson, zwei junge schwedische Künstler, setzen sich mit beeindruckenden visuellen Bildern mit einigen der größten Fragen in Bezug auf Marken, Konsum und Handel auseinander. Lasst uns einen Blick darauf werfen.

Die Fotografin und Künstlerin Clara Hallencreutz hinterfragt die maßgeblichen wiederkehrenden Themen, indem sie sie mit einem ironischen Ansatz überarbeitet. Ihr Talent übersetzt veranschaulicht sie in Installationen mit surrealistischem Flair, die sorgfältig durchdacht und in Fotografien verewigt werden.

Für diese Arbeit wurde der ikonische Chanel Nº 5-Flakon seines Labels beraubt und das Parfüm durch gefrorene Blätter und Blüten ersetzt. Was bleibt, ist nur das „skulpturale“ Element der Flasche, das ausreicht, um die Vorstellung von Luxus und Eleganz zu entfalten, die die Marke beim Konsumenten hervorrufen möchte.

Die konzeptionellen Fotografien von Hallencreutz haben das ehrgeizige Ziel, Kunst unabhängig von Herkunft, Bildung, Alter oder Geschlecht der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ihre Arbeiten sind äußerst einfallsreich, ihre Interpretation liegt aber in den Augen des Betrachters, wodurch es jedem überlassen bleibt, ihnen nach eigener Perspektive einen Sinn zu geben. Hallencreutz versucht die Fantasie mit universellen, alltäglichen oder sofort erkennbaren Objekten zu provozieren. Ihre Praxis basiert auf wiederkehrenden Themen wie Make-up, Verpackung und Marken, die die schlechten Gewohnheiten und den übermäßigen Konsum der westlichen Gesellschaft in Frage stellen.

In ihrer Zusammenarbeit mit Absolut Art hat Clara Hallencreutz zwei besondere Serien geschaffen: Brand Matters, ein fotografischer Korpus, der sich auf die Beziehung zwischen Marken und Konsumenten konzentriert, und Arms Disarmed.

In der Serie Arms Disarmed beschäftigt sich die Künstlerin mit einem der umstrittensten Themen unserer Zeit: der Verbreitung von Waffen in zivilen Kontexten. Mit bekannten und leicht zugänglichen Objekten wie Süßigkeiten und Obst prangert Hallencreutz die erschreckende Verfügbarkeit von Schusswaffen in einigen westlichen Ländern und deren Folgen an.

Clara Hallencreutz studierte Fotografie am australischen Queensland College of Art, wo sie 2009 ihren Abschluss machte. Die Künstlerin wird durch mehrere Galerien wie die schwedische Galerie GKM, die Opera Gallery in London und die Fly Gallery in Los Angeles vertreten.

Bobo Wallmansson begann im Alter von vierzehn Jahren zu malen, entdeckte jedoch erst 2013 sein Lieblingsmotiv: Affen. Mit seinen großen Ölgemälden analysiert Wallmansson das Verhalten des Menschen mithilfe seines engsten Verwandten.

Die Primaten von Bobo Wallmansson werden in typische Situationen unseres Alltags eingefügt und zeigen die Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede zwischen Mensch und Affe: Die Affen leben in Harmonie mit der Natur, während der Mensch sie ungestraft ausnutzt. Die Hintergründe von Wallmanssons Werken sind sehr einfach und werden oft von einer einzigen Farbe dominiert, wodurch der Fokus auf die Figuren gerichtet ist.

Für Absolut Art hat Wallmansson eine Reihe von Werken geschaffen, in denen ein Affe in die Gestalt des legendäre Tennisspielers John McEnroe schlüpft, und Themen wie Elternschaft, Rivalität und Existenz darstellt.

Absolut Art bietet eine große Auswahl an limitierten Editionen, die nicht nur ästhetisch sind, sondern auch zum Nachdenken anregen.

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