Der 1941 in Denver, Colorado geborene John De Andrea ist einer der bedeutendsten amerikanischen Bildhauer und wird als Vater des Hyperrealismus angesehen. Seine Werke sind äußerst realistisch, den Vorzug gibt er dabei dem weiblichen Akt. Seit den 1980er Jahren führ De Andrea seine Arbeiten auch in Polyvinyl aus. Der zeitgenössische Realismus wird von der griechischen Klassik beeinflusst. Die Skulpturen John De Andreas bewahren diese klassische Authentizität, während sie in ihren Körperhaltungen vollkommen natürlich wirken.

JOHN DE ANDREA - "Linda reclining", Skulptur aus Polyvinyl und Echthaar, polychrom bemalt JOHN DE ANDREA - "Linda reclining", Skulptur aus Polyvinyl und Echthaar, polychrom bemalt

Mit Roy Lichtenstein haben wir einen amerikanischen Künstler vor uns, dessen Werke bei Kunstauktionen und im "normalen Leben" hoch geschätzt werden. Der Beginn von Lichtensteins Karriere verlief wie bei so vielen Künstlern eher holprig, als er versuchte als Expressionist Fuß zu fassen. Erst als er sich um 1960 der Pop Art zuwandte, änderte sich das. Lichtensteins Comic-Bilder haben bis heute nichts an ihrer Anziehungskraft verloren.

ROY LICHTENSTEIN - "Brushstroke", Druck, signiert (1965) ROY LICHTENSTEIN - "Brushstroke", Druck, signiert (1965)

ROY LICHTENSTEIN - "Whaam!" (Diptychon), zwei Offset-Farblithografien (1967) ROY LICHTENSTEIN - "Whaam!" (Diptychon), zwei Offset-Farblithografien (1967)

ROY LICHTENSTEIN - "As I opened fire 1/3”, Farblithografie ROY LICHTENSTEIN - "As I opened fire 1/3”, Farblithografie

Ein weiterer Vertreter der Pop Art aus den Vereinigten Staaten war Robert Rauschenberg. Rauschenbergs Lehrer war der Maler und Kunsttheoretiker Josef Albers, der am Bauhaus in Weimar studiert hatte. Sein Schüler ließ es sich jedoch nicht nehmen, alles was er gelernt hatte über Bord zu werfen und neu zu machen, indem er bis dato völlig undenkbare Materialien und Gegenstände verwendete. Zahlreiche Auszeichnungen haben bewiesen, dass dies der richtige Weg für Robert Rauschenberg gewesen war.

ROBERT RAUSCHENBERGH - "Rauschenbergh at San Lazzaro, Venecia" (1996) ROBERT RAUSCHENBERGH - "Rauschenbergh at San Lazzaro, Venecia" (1996)

Einer der bekanntesten Vertreter der Pop Art und der Kunstszene des 20. Jahrhundert allgemein, war zweifelsohne Andy Warhol. Seine 1962 ausgestellte Serie mit Campbell's Soup Cans gehört zu seinen bekanntesten Werken und ist längst zu einer Ikone der amerikanischen Popkultur geworden. Die Serie umfasste auf 32 Leinwänden das gesamte Suppensortiment, das Campbell's damals im Angebot hatte. Die Bilder stießen zunächst weitestgehend auf Unverständnis. Zu den Käufern der ersten Stunde gehörte auch der Schauspieler und Künstler Dennis Hopper.

ANDY WARHOL - “Campbell's Soup Can 11.47. Onion”, Lithografie (1988) ANDY WARHOL - “Campbell's Soup Can 11.47. Onion”, Lithografie (1988)

ANDY WARHOL - “Campbell's Soup Can 11.52. Consomme Beef”, Lithografie (1988) ANDY WARHOL - “Campbell's Soup Can 11.52. Consomme Beef”, Lithografie (1988)

ANDY WARHOL - “Campbell's Soup Can 11.53. Cream of Mushroom”, Lithografie (1988) ANDY WARHOL - “Campbell's Soup Can 11.53. Cream of Mushroom”, Lithografie (1988)

Bei Robert Indianas Arbeiten stehen Zahlen und Buchstaben im Mittelpunkt. Sein bekanntestes Werk ist der Schriftzug LOVE in Rot, Grün und Blau, den er 1964 für eine Weihnachtskarte des New Yorker Museum of Modern Art entworfen hatte, jedoch ohne sein Copyright zu schützen. Der Schriftzug mit den vier paarweise übereinander stehenden Buchstaben existiert heute als Skulptur, Plakat oder auf einer Briefmarke.

ROBERT INDIANA - "Number Eight", Farblithografie, signiert ROBERT INDIANA - "Number Eight", Farblithografie, signiert

Der 1929 in Brooklyn, New York geborene Fotograf Bert Stern lichtete im Laufe seiner Karriere viele berühmte Persönlichkeiten ab. Eine davon war 1962 Marilyn Monroe. Die 2571 Fotos des Last Sitting entstanden im Bel Air Hotel in Los Angeles und zeigen sowohl die bekleidete als auch die nackte Marilyn. Stern war der letzte Fotograf, der Marilyn Monroe, die sechs Monate später starb, verewigen konnte.

BERT STERN - “Marilyn Monroe. The Last Sitting”, s/w-Fotografie, signiert BERT STERN - “Marilyn Monroe. The Last Sitting”, s/w-Fotografie, signiert

Man Ray war einer der Begründer der Dada-Bewegung in New York. 1921-40 lebte er in Paris, wo er Fotograf der Highsociety wurde und Teil der dortigen Kunstszene wurde. Man Rays ganz eigener Stil der Fotografie wies nicht nur Einflüsse des Dadaismus sondern auch des Surrealismus auf. Allgemein liebte Ray es, mit erotischen oder skandalösen Bildern zu provozieren.

MAN RAY - "Solarized nude", s/w-Fotografie MAN RAY - "Solarized nude", s/w-Fotografie

Alle vorgestellten Werke können am 23. Februar in der Auktion von Subastas Galileo ersteigert werden.

Entdecken Sie den gesamten aktuellen Katalog hier bei Barnebys.

Kommentar