Fine-Art-e1407523252902-1940x1091Getty/Ben A. Pruchnie
Kunst in Galerien zu kaufen hatte lange den Stempel einer etwas elitären Angelegenheit, in der es viel um hochpreisige Künstler und großformatige Kunst ging, die im Firmenfoyer Eindruck schindet. Noch hinzu muss man die Zeit rechnen, die es braucht den Kunstmarkt weltweit zu durchstöbern, um versierte Entscheidungen zu treffen.
Mit dem Internet sind viele der ehemals verborgenen Kostbarkeiten gleichwohl wie Schnäppchenfünde sehr viel zugänglicher geworden.

Galerieräume überall auf der Welt können einen einschüchternden Effekt haben, wenn man es nicht gewohnt ist durch Neolicht und weiße Räume zu stolzieren und unter den Nasen todschick gekleiderter Galeristen Kunst zu begutachten. Initiativen wie etwas UGallery zeigen online die Werke junger, aufstrebender Künstler und nimmt damit den potenziellen Schrecken vor diesem Markt. Ein großer Faktor ist natürlich, die Bequemlichkeit die das suchen und kaufen im Internet mit sich bringt. Gleichzeitig war die Branche doch etwas über den aktuell zu verzeichnenden drastischen Anstieg an Onlinekäufen überrascht.

Obwohl UGallery mit der Onlinepräsenz Werke zu sehr erschwinglichen Preisen anbieten kann, steigen die Preise, die Kunden bereit sind für Werke zu zahlen durchschnittlich um 15% und die Seite verzeichnet aktuell 40% mehr Besucher als im Vorjahr. Die Mehrzahl der Kunden von UGallery sind zwischen 30 und 50 Jahre alt, gleichzeitig sind es Leute unter 30, die in social media über die angebotene Kunst äußerst fachkundig diskutieren und damit die Entwicklungen auf dem Markt stark beeinflussen und eines Tages selbst Kunst zu kaufen. Zeit- und kosteneffektiv wird so einerseits der Käufermarkt revolutioniert, gleichzeitig wird der Informationsfluss zum Kunstmarkt demokratisiert.

Barnebys freut sich diesen Onlinetrend mitzugestalten: Auf unserer Seite erhalten Sie Zugang zu sowohl bekannten als auch weniger bekannten Auktionshäusern auf der ganzen Welt.

Kommentar