Lediglich ein geringer Obolus muss an der Kasse entrichtet werden. Eine lohnende Investition, denn damit erhält der kunstbegeisterte Besucher Zugang zu einer Ausstellung, die an Aktualität und Exzeptionalität ihresgleichen sucht.

Herakut Foto: Rainer Christian Kurze Herakut
Foto: Rainer Christian Kurze

Die Ausstellung MAGIC CITY, die ihren Anfang in Dresden nahm, widmet sich ausschließlich urbaner Street Art, einer Kunstform, die gestern noch oft als Vandalismus beschimpft wurde, heute aber schon längst salonfähig geworden ist. Und das nicht zuletzt wegen Künstlern, darunter der geheimnisumwitterte Banksy, die mit ihren Werken nicht nur erheblich zur Gestaltung städtischen Lebensraumes beitragen, sondern auch politische Botschaften vermitteln.

Olek/Tristan Eaton Foto: Frank Embacher Photographie Olek/Tristan Eaton
Foto: Frank Embacher Photographie

Nun ist die Ausstellung in München angekommen. Und der Name MAGIC CITY ist mehr als gerechtfertigt, denn der Besucher begibt sich in eine völlig neue Welt, in der er hinter jeder Ecke etwas Neues oder Überraschendes entdecken kann: Monumentale Wandgemälde, 3D-Illusionen oder Multimedia-Instellationen. Insgesamt präsentiert die Ausstellung 66 Künstler aus 20 Ländern und beleuchtet damit auch die globale Relevanz der Street Art. Ergänzt wird das Programm durch ein Filmprogramm, Vorträge sowie einen Workshop, bei dem der Besucher selbst zum Street Art-Künstler werden kann.

Daze Foto: Frank Embacher Photographie Daze
Foto: Frank Embacher Photographie

Qi Xinghua Foto: Rainer Christian Kurze Qi Xinghua
Foto: Rainer Christian Kurze

MAGIC CITY ist vom 13. April bis 3. September 2017 zu Gast in der Kleinen Olympiahalle im Olympiapark München. Danach geht es weiter nach Stockholm und in weitere internationale Kunstmetropolen. Alle Infos gibt es hier.

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