Zwei Ansichten mit bescheidenen Interieurs zeigen uns die Werke von Gabriele Münter und Carl Ludwig Jessen.

Bei dem Gemälde der Berliner Expressionistin Gabriele Münter handelt es sich um ein Stillleben, in dem sie diverse Gefäße, Blumen und drei Orangen festgehalten hat. Das Werk ist nicht datiert, muss aber vor 1920 entstanden sein, da es sich in jenem Jahr nachweißlich im Besitz der Zahnärztin G. Schleicher in München befunden hat.

Der norddeutsche Maler Carl Ludwig Jessen gibt uns mit seiner "Plauderstunde vor Kamin" einen Einblick in das bäuerliche Leben seiner friesischen Heimat. Jessen widmete sich im Laufe seiner Karriere vor allem dieser Thematik, weshalb er auch als "Friesenmaler" bekannt ist. Seine Werke dokumentieren auf hervorragende Weise das bäuerliche Leben in Friesland während des 19. Jahrhunderts. Aus diesem Grund und wegen ihrer hohen Qualität, sind sie in vielen norddeutschen Sammlungen zu finden.

Eine aufwändig gearbeitete Kommode ist ein eleganter Blickfang in jedem Zimmer. Kombiniert man sie mit einem schönen Gemälde, ist der Effekt gleich noch viel stärker. Oben sehen Sie drei Beispiele mit Stücken aus dem Auktionskatalog.

Die Louis XVI-Kommoden bestechen mit ihren aufwändigen Intarsien, die Kommode im Stil des Barock mit ihren geschwungenen Linien.

Die Gemälde zeigen Werke, die zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert entstanden sind. Links ist eine kleine Arbeit Alexander Koesters zu sehen, die das Lieblingsmotiv des Malers wiedergibt: Enten an einem Gewässer. In der Mitte kombinierte Wilhelm Schnarrenberger ein Blumenstillleben mit der Ansicht einer Landschaft, in deren Zentrum sich eine mittelalterliche Burganlage befindet. Das dritte Werk wird dem niederländischen Maler Karel Dujardin zugeschrieben, der sich wiederholt für längere Zeit in Italien aufhielt und Genreszenen malte, die er in der dortigen Landschaft ansiedelte.

Vom Entenbild Alexander Koesters kommen wir zu dieser bezaubernden Schwanenfigur in der Porzellanofferte. Gefertigt wurde sie in der Porzellanfabrik Hutschenreuther im oberfränkischen Selb, wo der Betrieb für feines Porzellan 1857 von Lorenz Hutschenreuther gegründet worden war. Dessen Vater hatte 1822 eine Porzellanfabrik in der Gegend gegründet. 1969 wurden die Betriebe zusammengelegt.

Der rote Faden aus dem ornithologischen Bereich, reißt auch in der Schmuckofferte der Auktion nicht ab. Dort finden wir das Thema in einem bezaubernden Anhänger mit bunter Emaille, der in Form einer Schwalbe ausgeführt wurde. Der Anhänger ist an der Kette durch zwei Klappmechanismen befestigt und kann daher auch ausgetauscht werden.

Das Collier von Christian Dior ist mit Deutschland als Herstellungsland ausgewiesen. Tatsächlich war es ein deutscher Juwelierbetrieb in Pforzheim, der ab 1955 Schmuck unter dem Namen des französischen Modehauses anfertigte.

Alle vorgestellten und mehr als 850 weitere Lose werden am 17. Juni ab 11 Uhr im Auktionshaus Satow versteigert. Die Möglichkeit einer Vorbesichtigung kann bis zum Vortag der Auktion täglich von 10 bis 18 Uhr im Auktionshaus wahrgenommen werden.

Entdecken Sie jetzt den gesamten aktuellen Katalog des Auktionshauses Satow hier bei Barnebys.

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