Die Untersuchung von Fossilien ist die Aufgabe von Paläontologen. Diese haben es sich zur Aufgabe gemacht, das irdische Leben seit seinen Anfängen zu erforschen - eine gewaltige Aufgabe, denn das älteste Fossil - eine Bakterie - ist etwa 3,4 Milliarden Jahre alt.

Allgemein werden alle Überreste organischen Lebens, die älter als 10.000 Jahre sind, als Fossilien (von lateinisch fossilis "das Ausgegrabene") bezeichnet. Vor etwa 10.000 Jahren begann das Holozän, jener Abschnitt der Erdgeschichte, in dem wir auch heute noch leben.

Bei Fossilien wird unterschieden zwischen Körperüberresten, wie Skelette oder Zähne, und Abdrücken, beispielsweise von Blättern. Auch die Laufspuren von Tieren werden zu Letzterem gezählt. Es gibt also sozusagen das "Positiv" und das "Negativ".

Die vielen Fossilien, die mittlerweile gefunden wurden, oder die noch irgendwo im Verborgenen ruhen, stellen natürlich nur einen Bruchteil dessen dar, was einst in den Ozeanen und auf den Landmassen der Erde herumschwirrte. Damit ein organisches Wesen zum Fossil werden kann, bedarf es der Kombination einiger Faktoren.

Stirbt ein Tier in freier Wildbahn, wird es im Normalfall von Aasfressern verspeist oder fällt der natürlichen Verwesung zum Opfer. Um zum Fossil zu werden, muss nicht nur dieses Verhindert werden, auch die vollständige Bedeckung mit Sand, Lehm oder Schlamm ist vonnöten, da so dir durch Sauerstoffzufuhr schnell einsetzende Verwesung verlangsamt wird. Beispiele dafür aus jüngerer Zeit sind die Moorleichen Nord- und Westeuropas, die durch ihre Lagerung in sauerstoffarmen Moorgewässern von der vollständigen Verwesung verschont geblieben sind.

Auch in "prä-holozänen" Zeiten eigneten sich Meeresböden und Flussbetten besonders gut für die Entstehung von Fossilien.

Den ersten Sand- oder Schlammschichten, die einen Kadaver bedecken, müssen nun viele weitere folgen, die allmählich verhärten und so durch ihren Druck das Wasser aus dem Kadaver herauspressen. Stattdessen gelangen Stoffe in ihn, die die übrigen harten Teile, wie Knochen oder Zähne, in Mineralien umwandeln - es entsteht eine steinerne Kopie des einstigen Skeletts, das allgemein als "Versteigerung" bezeichnet wird.

Bei Schalentieren wie Schnecken oder Muscheln kommt es oft zu einer Mineralisierung des Hohlraumes, während sich die Schale im Anschluss daran auflöst, sodass der Innenabdruck des einstigen Lebewesens übrig bleibt.

Die Versteigerung ist jedoch nicht die einzige Art "positiver" Fossilien. Ebenfalls dazu gezählt werden die in den Permafrostböden Sibiriens gefunden "Eismumien" von Mammuts, die bis vor 4000 Jahren lebten, also weit bis ins Holozän hinein.

Eine weitere faszinierende Variante der Fossilien stellen Bernsteineinschlüsse dar. Das größte Fundgebiet für fossilen Bernstein sind die Küsten der Ostsee, wo es bereits zu Urzeiten dichte Kiefernwälder gab, deren damals noch zähflüssiges Harz zur Todesfalle für Insekten und Spinnen wurde. Die schnelle Verhärtung des Harzes ließ die darin eingeschlossenen Tierchen bis ins kleinste Detail die Zeiten überdauern.

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, selbst zum Fossilien-Sammler zu werden, der hat Glück. Denn das Onlineauktionshaus Catawiki präsentiert regelmäßig Versteigerungen dieser faszinierenden Objekte. Die hier abgebildeten Stücke wurden im Juli bei Catawiki versteigert.

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