Zusammen mit Heinz Mack und später Günter Uecker ging Otto Piene unter dem Namen „Zero Gruppe" in die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts ein. Die Gruppe schaffte es mit einer radikalen Haltung in der Nachkriegszeit neuen fruchtbaren Boden für künstlerischen Ausdruck zu bereiten. In den Werken der Zero Gruppe schwang auch ein Gefühl der Verpflichtung mit; als Überlebende des Krieges wollten sie nun auch das Tradierte und Traditionelle bisheriger Kunstformen überleben und den Kunstbegriff Stück für Stück ausweiten.

Immer wieder arbeitete Piene in unterschiedlichster Form mit den Elementen der Natur, verknüpfte Kunst mit Technik und Naturwissenschaft und leitete von 1974 bis 1994 das Center for Advanced Visual Studies am Massachusetts Institute of Technology in Boston. Ob Lichtkinetische Skulpturen, Keramiken oder Sky Events, alle Werke, sind sie in ihrer Form noch so unbeständig und flüchtig, hinterlassen einen bleibenden Eindruck im Betrachter.

Pienes Leichnam wird in die USA zurückgeführt, wo er mit seiner Frau auf einer Farm lebte. Piene nun das Sky Event – eine Performance mit aufblasbaren Plastikskulpturen im Himmel - bei der Neuen Nationalgalerie in Berlin nicht mehr erleben kann, so berichtet Mattijs Visser, der Leiter Otto Piene Foundation in Düsseldorf, dass die Ausstellung dennoch stattfinden wird.

 

 

Otto Piene auf Barnebys.

Otto Piene. More Sky

Neue Nationalgalerie Berlin, Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin

17.

Juli – 31. August 2014

Öffnungszeiten Di, Mi, Do, Fr, Sa, So 22 – 3 Uhr Montags geschlossen

Eintritt Ausstellung frei

Otto Piene

Deutsche Bank KunstHalle, Unter den Linden 13/15, 10117 Berlin

Öffnungszeiten Täglich 10-20 Uhr

ottopieneinberlin.de