Die Versteigerung ist bereits die 105. Kunst- und Antiquitätenauktion im Auktionshaus Heickmann. Wie immer ist die Offerte sowohl umfang- als auch abwechslungsreich und hat so manches interessante Stück zu bieten. Einige davon möchten wir Ihnen nun präsentieren. Klicken Sie auf die Bilder und Sie werden zu näheren Informationen weitergeleitet.

Bei unserem ersten Objekt handelt es sich um ungewöhnliche kleine Spieldose, deren Form an einen fliegenden Teppich erinnert. Der Erhaltungszustand ist gut und die Spieluhr läuft an. Die Elefantenfigur ähnelt einigen Elefantenfiguren aus dem Hause Fabergé.

6552a-1 Spieldose aus vergoldetem Silber und Emaille, Elefantenfigur aus Nephrit mit Diamantaugen und Verzierungen aus Lapis, Saphir u. a., ca. 4,5 x 4 cm, Spieluhr läuft an Schätzpreis: 6.500 EUR

In fast 400 Losen kommen die begehrten Stücke aus der Porzellanmanufaktur Meißen zum Aufruf. Und egal, ob bunt bemalt oder in klassischem Weiß gehalten, die Service, Figuren oder Zierteller werden wohl niemals ihre Faszination verlieren.

4375a MEISSEN - Paar prunkvolle Tafelaufsätze, mit plastischem Figuren und Blumendekor, Modell: Ernst August Leuteritz, H: ca. 49 cm, nach 1860 Schätzpreis: 2.900 EUR

4093a MEISSEN - Klassizistische Figurengruppe "Venus und Adonis", Modell: Christian Gottfried Jüchtzer, H: ca. 29 cm, um 1784 Schätzpreis: 1.200 EUR

Solche Hochzeitsbecher waren als Scherzgefäße in der Spätrenaissance sehr beliebt. Im Zuge des Historismus im 19. Jahrhundert erlebten sie ein kleines Revival.

6540a WILHELM WEINRANCK - Großer Historismus-Hochzeitsbecher aus Silber und Elfenbein, teilw. vergoldet, Becher beweglich, H: ca. 48 cm, Hanau um 1890 Schätzpreis: 7.500 EUR

2522a Große Madonna mit Kind aus Elfenbein, aus einem Stück gefertigt, auf Holzsockel montiert, H: ca. 81 cm, Deutschland Ende 19. Jh. Schätzpreis: 18.500 EUR

3110a Elfenbein-Triptychon mit drei Ölgemälden, Portraits von König George III. von Großbritannien und Irland und seiner Gemahlin Charlotte von Mecklenburg-Strelitz, Mitte: George III. mit dem Prinzen von Wales bei einer Heeresinspektion, Bilder gefasst in Rahmen aus Elfenbein, Perlen und Bein, ca. 41 x 63 cm, unleserlich signiert, wohl England 19. Jh. Schätzpreis: 7.800 EUR

5037a Taschenuhr mit Spielwerk aus vergoldetem Metall, Figuren auf dem bunten Zifferblatt sind beweglich, D: ca. 5,7 cm, bez. "Charles Reuge", Ende 20. Jh. Schätzpreis: 1.800 EUR

4656a Collier aus Gelbgold mit stilisierten Blüten, besetzt mit ca. 290 Zirkoniasteinen Schätzpreis: 1.400 EUR

9057a Louis d'Or aus der Zeit Ludwig XIV., die Goldmünze zeigt ein Reliefportrait von dessen Vater Ludwig XIII., Frankreich 1687 Schätzpreis: 1.500 EUR

Auch das folgende Objekt stammt vermutlich aus Meißen. Der Walzenkrug ist in Camaieu-Malerei verziert, einer Technik, bei der unterschiedliche Schattierungen der selben Farbe nacheinander aufgetragen werden, um einen dreidimensionalen Effekt zu erzielen.

4137a Wohl MEISSEN - Walzenkrug, purpurfarbene Camaieu-Malerei, vergoldete Silbermontierung, im Deckel: Silbermünze Friedrich III. von Brandenburg, H: ca. 22 cm, Mitte 18. Jh. Schätzpreis: 2.400 EUR

3564a JOHANN LOETZ WITWE - Jugendstil-Vase, farbloses Glas mit grünem Unterfang, irisierend in Petrol, H: ca. 10,5 cm, Klostermühle nach 1898 Schätzpreis: 1.800 EUR

Die Silberschmiedekunst wurde in der Familie Odiot von Generation zu Generation weitervererbt. Das Unternehmen wurde bereits 1690 gegründet. Jean-Baptiste-Claude Odiot war für Napoleon Bonaparte tätig. Sein Sohn Charles Nicholas führte in der Zeit, in der das folgende Stück gefertigt wurde die Geschäfte. Er gilt als der herausragende Silberschmied der Zeit Napoleons III.

6551a Allegorie des Handels, fein von handbearbeitetes Silber, roter Marmorsockel, H: ca. 19 cm, gemarkt "ODIOT A PARIS", um 1840 Schätzpreis: 3.800 EUR

Über 2.000 spannende Objekte der kommenden Auktion von Heimkann können Sie hier bei Barnebys entdecken.

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