18 Jahre vor der Gründung von Apple Inc. gab es schon ein sogenannter Mechanical Analogue Computer, den die Firma Air Trainers Link Ltd. In Aylesbury herstellte. Komplizierte Gleichungen, ein Flugsimulator, ein Kassettenreguliertes Computersystem, groß wie der Schrank eines Klamottenjunkies – nicht zu vergleichen mit den schnittigen Klötzchen auf die Apple dann kam und die heute zu selbstverständlich kompakten Gerätchen mutiert sind, denen wir so einiges abverlangen. Das einzige weitere bekannte Exemplar diesen Typs ist im Science Museum London vorzufinden. (Schätzpreis 10000 – 20000 Euro).

Historisch beeindruckend auch der kombinierte Radiodetektor und Morseentzifferer von ca. 1910. Ein Prototyp frühester Drahloskommunikation! (Schätzpreis 5000 – 8000 Euro).

Einwenig humorvoller der Automat, der den russisschen Präsidenten Putin dazu antreibt das Krimabkommen vom März 2014 zu schreiben. Die Arbeit des Pariser Automatenherstellers Christian Bailly nimmt sich ein Modella us dem späten 19. Jh. (dem Pierrot Writer von Gustave Vichy) zum Vorbild. (Schätzpreis 19600 Euro)

Traditionelle Zinnfiguren dürfen natürlich auch nicht fehlen. Ein offenes Motorrad mit Beifahrerwagen der Gebr. Bing, das erste Modellautomobil dieses Herstellers von ca. 1900 (Schätzpreis 5000 – 8000 Euro).

Wer es nicht bei Spielzeugfiguren belassen will, sondern lieber auf mechanisch ausgeklügelte Spielzeug-Motorräder setzen möchte, kommt am 15. November auch nicht zu kurz. Wie auch schon im Vorjahr wartet Breker wieder mit einigen Highlights und einer Gesamtanzahl von 70 Rädern auf!

Am Anfang waren die sogenannten Velozipede – die älteste Variante mit einem Amerikanischen Patent von Jesse und Charls M. Crandall wurde 1868 herausgebracht und genoss damals sofort große Popularität, was viele andere dazu antrieb weitere Veloziped zu produzieren. Das Champion Veloziped von Steven und Brown wurde beispielsweise im Februar 1870 patentiert und von Althof Bergman in diversen Ausführungen angeboten. Die Ausführung in dieser Auktion ist eine seltene Ausgabe. (Schätzpreis 600-900 Euro).

Richtige Mottorräde gab es ab Anfang des 20. Jahrhunderts. Sie wurden in der Spielzeughersteller Stadt Nürnberg hergestellt. Unter diesen Leichtgewichten mit dazugehöriger Figur sind z.B. eine Ausgabe von Johann Distler und Wilhem Kraus im Angebot (1200-1800 Euro und Schätzpreis 7000-10000 Euro).

Ab den 1930er Jahren gab es zwei Varianten von Tipp & Co's Motorrad mit Beiwagen T-689 mit weiblichem Soziusfahrer (Schätzpreis: 1500-2000 Euro) sowie, T-686 mit zwei weiblichen Beifahrerinnen (Euro 1.500-2.000).

Der seltene orientalische Motorradfahrer wurde von einer chinesischen Firma, wahrscheinlich in Shanghai während der 1950er Jahre hergestellt ( Schätzpreis 7000-12000 Euro). Letztes Jahr wurde ein identisches Spielzeug als Lot 764 bei Brekers Auktion am 16. November 2013 für 11388 Euro verkauft.

 

 

 

Ein Langzeitliebling von Lehmann darf natürlich auch nicht fehlen. Die Klassiker EPL 490 "Tut Tut" (Schätzpreis Euro 1.000-1.400) und EPL 345 "New Century Cycle" (Schätzpreis Euro 500-800), kommen beide gut erhalten in hübschen Originalboxen.

Will man die offene Straße verlassen lässt Märklin alle Eisenbahnerherzen höher schlagen. No. 2002 Station (Schätzpreis Euro 1.200 – 1.500) und sehr seltene Accessoires wie die Passagierschranker "Central London Railway" mit Figuren (Schätzpreis 1.200 – 1.500 Euro) und eine Auswahl von Stationsgrundausrüstung mit Schätzpreisen zwischen 200 und 1.200 Euro komplettieren das Ganze.

Weihnachtlich wird es mit dem Weihnachtsmann auf dem nickenden Rehntier (Schätzpreis 6000-9000 Euro) oder der Süßigkeitendose "Der Weihnachtsmann", die aus einer limitierten Auflage stammt, in der der Weihnachtsmann mit gesprenkeltem Hut Glasbart an einem Tannenbaum aus Gänsefedern vorbei kommt (Schätzpreis 12000-18000 Euro).

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Unternehmen Sie eine kleine Zeitreise und entdecken Sie hier einpaar Computer, die damals als "kompakt" galten!