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Im digitalen Zeitalter ist es fast unmöglich, das Logo des Weltmarktführers für Smartphones nicht zu kennen. Der ikonische angebissene Apfel ziert weltweit rund 1,3 Milliarden aktive Geräte des kalifornischen Unternehmens.

Jetzt können Fans der Marke ein historisches Relikt ersteigern: den Apple I-Computer, der in den 1970er Jahren von Steve Jobs und Steve Wozniak entworfen worden war. Das vorliegende Exemplar ist sogar noch funktionstüchtig.

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Im vergangenen Juni ging Apple I-Experte Corey Cohen an die Wiederherstellung des Gerätes und erklärt, dass sich dessen Gesamtzustand nun 8,5 / 10 annähert. Der perfekte Zustand ist zertifiziert. Cohen gab zudem an, er habe den Computer acht Stunden lang problemlos getestet.

Der Apple I wurde zuerst als eine reine Leiterplatte konzipiert, die seine beiden Schöpfer als Bausatz verkaufen wollten, um von Elektronik-Enthusiasten montiert zu werden. Als Steve Jobs das Konzept Paul Terrell (dem Besitzer von The Byte Shop, einem der ersten Computerläden der Welt) vorstellte, willigt dieser ein, ihm 50 Exemplare abzukaufen. Unter einer Bedingung: die Computer müssten bereits montiert geliefert werden. 10 Monate lang arbeiten Jobs und Wozniak an der Konstruktion von 200 Modellen, um danach 175 von ihnen zu verkaufen. Der Apple I kam als der erste Heimcomputer in der Geschichte auf den Markt, der keine Montierung durch den Benutzer erforderte.

Von den 200 gebauten Exemplaren wurden mittlerweile 60 bis 70 wiederverkauft. Diejenigen, die versteigert wurden, erzielten Preise bis zu 800.000 USD.

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Das vorliegende Exemplar, das mit Bedienungsanleitung, Tastatur und weiteren "Requisiten" zum Aufruf kommt, wird auf 300.000-400.000 USD geschätzt. Auf der linken Seite ist das Gerät mit "Apple Computer 1, Palo Alto, Ca. Copyright 1976" bezeichnet. Das Auktionshaus erklärt des Weiteren , dass dieser Computer, im Gegensatz zu vielen anderen Apple I-Exemplaren, keine Umbauten erfahren hat und sich somit in ausgezeichnetem Originalzustand befindet.

Die Auktion findet am 25. September in Boston statt. Mehr Infos dazu finden Sie hier.

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