Am 15. und 16. September versteigert das Auktionshaus Cortrie jeweils eines fantastische Offerte mit ausgesuchten Losen jener beiden Kategorien, auf die es sich spezialisiert hat: Uhren und Schmuck.

Die Uhrenauktion beginnt am 15. September um 16:30 Uhr. Zum Aufruf kommen Armband- und Taschenuhren von großer Seltenheit und teilweise sogar musealem Wert.

Ganz klar in diese Sparte fällt eine Formuhr für die Tasche, die um 1810 von Ilbery in London hergestellt wurde. Gestaltet ist das flache Modell in der Form eines Pfirsichs oder einer Mango aus Gelbgold mit Emaille und Perlen. Lediglich acht weitere Exemplare dieser Ilbery-Uhr sind aktuell bekannt. Von der vorliegenden großen Ausführung existiert sogar nur eine einzige weitere, die bei ihrer Versteigerung vor zwei Jahren mehr als 200.000 Euro erzielt hat.

Äußerst selten ist auch die von Pierre Simon Gounouilhou etwa zur selben Zeit in Genf gefertigte Taschenuhr mit Figurenautomat "Die holländische Küche", wobei es sich um einen der komplexesten Genfer Taschenuhrenautomaten handelt. Die im unrestaurierten Zustand erhaltene Mechanik setzt insgesamt 7 Bewegungsabläufe in Gang. Die Uhr wird erstmals in einer Auktion angeboten.

Zwei schöne Lose, bei denen es sich höchstwahrscheinlich um Unikate handelt, haben wir mit einem musealen Uhrenschlüssel mit Ewigem Kalender sowie einer hochkomplizierten Taschenuhr des französischen Hofuhrmachers Louis Mallet vor uns. Keine weitere französische Taschenuhr jener Epoche (um 1820) in einer derartig qualitätsvollen Ausführung ist aktuell bekannt.

Mit Seltenheitswert geht es auch bei den Armbanduhren weiter. Hochinteressant für Sammler sind zwei Modelle von Rolex und Omega aus den 1930er Jahren. Der frühe Chronograph von Rolex besitzt eine Tachymeter- sowie eine Telemeterskala auf seinem "Salmon-Dial" im Edelstahlgehäuse. Die Rarität von Omega ist eine übergroße Fliegeruhr der ersten Generation, von der bisher weniger als zehn weitere Exemplare auf dem Auktionsmarkt angeboten wurden.

Mit einem Schmuckstück eines der bekanntesten Uhrenherstellern wechseln wir von der Uhren- zur Schmuckauktion, die am 16. September ebenfalls um 16:30 Uhr beginnt.

Bei besagtem Schmuckstück handelt es sich um eine Vintage Perlenkette mit großem Mittelteil aus Gelbgold, das zu zwei Schwänen sowie einer floralen Applike geformt ist. Die reiche Edelsteinverzierung besteht aus Brillanten, Saphiren, Rubinen und Smaragden. Hergestellt wurde das außergewöhnliche Collier vermutlich um 1980 von Patek Philippe.

Ein Paar qualitativ äußerst hochwertige gelbe Diamanten im Cushion-Cut wird getrennt unter zwei verschiedenen Losnummern aufgerufen werden. Die Steine von 8,18 bzw 8,16 Karat bestechen durch ihre hervorragende Brillanz und hohen Reinheitsgrad ohne Fluoreszenz.

Das Prunkstück der Auktion stellt aber alles andere in den Schatten - falls das möglich ist bei den höchstmöglichen Stufen der Klarheit und Farbe, die dieser außergewöhnliche Stein ausweist. Und wäre das alles nicht schon großartig genug, trübt keinerlei Fluoreszenz seine brillante Erscheinung.

Der tropfenförmige Diamant von 8,06 Karat wird in einer Qualität angeboten, wie sie nur selten auf dem Auktionsmarkt zu finden ist. Dem aktuellen Handelspreis für Diamanten entsprechend wurde er mit einem Schätzpreis von 1 Millionen Euro versehen. Aufgerufen wird er jedoch bereits bei 280.000 Euro. Vielleicht die Gelegenheit für ein absolutes Schnäppchen?

Die Schmuck- und die Uhrenauktion bei Cortrie finden im Auktionshaus in der Süderstraße 282 in Hamburg statt. Vorbesichtigungen sind jeweils vor der Versteigerung ab 13 Uhr möglich.

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