Skulpturen regen uns dazu an, uns in einer neuen Weise zum Ort, an dem wir uns befinden, zu verhalten. Die unterschiedlichsten Materialen stehen im Dialog zu ihrer Umgebung, fügen sich entweder in eine Gartenlandschaft ein oder sind Anziehungspunkt und Augenmerk in einem Raum. Skulpturen machen ein Zuhause einfach zu einem besonderen Ort. Zur Inspiration haben wir auch ein paar Einrichtungstipps für Sie. Klicken Sie auf die Bilder der Objekte, um direkt zur Auktion bei Mehlis zu gelangen.

 

Duchamp-Villon (eigentlich Pierre-Maurice-Raymond Duchamp ) erarbeitete verschiedene Versionen dieses Pferds welche schließlich zur Plastik "Le cheval" führte, in der Tier und Maschine in starker Abstraktion miteinander verschmelzen. Die vorliegende Version trägt im Gegensatz zur späteren Version, trotz der kubistischen Formensprache, noch stark naturalistische Züge.

Der französische Bildhauer und Maler war auch der Bruder von Jacques Villon (1875-1963), dem berühmten Marcel Duchamp (1887-1968) sowie Suzanne Duchamp-Crotti (1889-1963). Duchamp-Villon studierte 1895-1898 Medizin an der Sorbonne, ab 1900 wandte er sich der Bildhauerei zu. Als Autodidakt schuf er kleine Statuen nach dem Vorbild von Auguste Rodin, Aristide Maillol und Umberto Boccioni. Seine ersten Ausstellungen hatte er 1902 und 1903 im Salon de la Société Nationale des Beaux-Arts und war ab 1907 Mitglied der Jury für Bildhauerei im Salon d'Automne. 1911 gründete er gemeinsam mit seinen Brüdern Jacques und Marcel sowie weiteren Pariser Künstlern die Puteaux-Gruppe. Alle drei Duchamp-Brüder nahmen 1913 an der wichtigen Armory Show in New York City teil, es folgten Ausstellungen in der Galerie André Groult in Paris, der Galerie S. V. U. Mánes in Prag und der Galerie Der Sturm in Berlin.

Die Form erinnert an ein Lebewesen in den ersten Stadien der Entwicklung, voller Potenzial. Die Oberfläche ist dekorativ poliert.

Anton Bueschelberger war ein deutscher Bildhauer (1869 - 1934),  der aus einer Künstlerfamilie stammte und an der Kunstakademie München studierte. Später zog er nach Dresden. Er arbeitete vor allem an realistischen Tierskulpturen, für die er die Vorlagen im Dresdner Zoo fand, wo er ein häufiger Gast war und viele Skizzen und Entwürfe vor Ort anfertigte. Überdies arbeitete er als freier Mitarbeiter für die Porzellanmanufaktur Karl Ens in Rudolstadt-Volkstedt.

Gerhard Schliepstein war ein deutscher Bildhauer und Entwerfer (1886 - 1963), der, in Braunschweig geboren, an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin studierte. Ab 1909/10 war er freischaffend tätig und freier Mitarbeiter der Staatlichen Porzellanmanufaktur Berlin. 1926 bis 1945 teilte er ein gemeinsames Atelier mit Fritz Bernuth. 1925-1927 arbeitete er bei Rosenthal, ab 1929 exklusiv für die Werke Selb und Bahnhof-Selb, entwarf Figuren, Lampenfüße, Schreibgarnituren und Uhrengehäuse.

Robert Otto Heilmann war ein vogtländischer Architekt und Bildhauer (1882 – 1947). Er schuf Denkmäler und Grabplastiken, erhaltene Werke finden sich etwa in Adorf, Zwota, Wilkau und Brandenstein, die gefertigten Bronzefiguren wurde im Kriegsjahr 1944 zu Rüstungszwecken eingeschmolzen, wodurch es sich um eine einzigartige Skulptur handelt.

Edwin Scharff war einer der bedeutendsten deutscher Bildhauer der 1. Hälfte des 20. Jh., (1887 - 1955). 1903-1907 studierte er an der Kunstgewerbeschule in München und war Schüler von Ludwig von Herterich. Anschließend studierte er Malerei an der Königlichen Akademie der Künste. 1912/13 hielt er sich in Paris auf und begegnete kurze Zeit später Jules Pascin. 1913 gehörte er als Gründungsmitglied zur Münchener Neuen Secession und 1923 wurde er als Professor an die Hochschule für Bildende Künste Berlin berufen. Dort arbeitete er an zahlreichen öffentlichen Aufträgen für Denkmäler, Büsten und Medaillen. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde er zuerst an die Kunstakademie Düsseldorf versetzt. Später wurde seine Kunst aber als "entartet" diffamiert und ab 1937 kamen Beurlaubung vom Lehramt und Arbeitsverbot hinzu. 46 seiner Werke wurden als "Entartete Kunst" durch die Nationalsozialisten vernichtet. Nach dem Krieg unterrichtete er an Landeskunstschule Hamburg.

Clemens Pasch war ein deutscher Bildhauer (1910 - 1985) und in Düsseldorf tätig. Er war Mitglied in der Rheinischen Sezession, der Neuen Münchner Kunstgenossenschaft und der Neuen Darmstädter Sezession.

 

 

Rainer Kessel ist ein 1955 in Berlin geborener Bildhauer. 1974-76 absolvierte er zunächst eine Stukkateurlehre am Bodemuseum Berlin und arbeitete 1977-1980 als Theaterplastiker für die Deutsche Staatsoper Berlin. Ab 1980 folgte das Studium an der Kunsthochschule Berlin und ab 1985 war er freischaffend in Neu Nantrow tätig. Seit 1999 lehrt er plastisches Gestalten und Aktzeichnen an der Kunstschule Rostock. Zudem ist Kessel Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern (BBK) und hat bisher an mehreren nationalen und internationalen Ausstellungen teilgenommen.

Thomas Jastram wurde 1959 in Rostock geboren. Von 1975-1978 lernte er im Atelier von Bildhauer Prof. Jo Jastram und 1980-1985 setzte er sein Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden fort. Ab 1985 arbeitete Jastram als freischaffender Künstler in Rostock. Seit 1992 hat er Lehrtätigkeiten an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg i. B., der Kunstschule e.V. Rostock, der Design-Factory Hamburg, der Hamburger Technischen Kunstschule und seit 2011 an der Laureate academie GmbH - Hamburger Technische Kunstschule ausgeübt. Er stellt regelmäßig in Deutschland und international aus.

Jutta Schoetzel wurde 1954 in Wismar geboren. Von 1982 bis 85 absolvierte sie ein Abendstudium der Plastik an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Rolf Winkler. Dann studierte sie von 1987-90 an der Kulturakademie Berlin plastische Studien bei B. Wilde und M.-L. Bauerschmidt. Seit 1990 ist sie freiberuflich als Bildhauerin und Grafikerin. Sie lebt und arbeitet in Berlin-Friedrichshagen.

 

Jochen Schamal wurde 1955 in Ost-Berlin geboren. Er lebt und arbeitet in Güstrow. Nach dem Abitur machte er eine Lehre als Töpfer. Seit 1978 ist er freischaffend als Töpfer und Baukeramiker tätig und arbeitet seit 1988 vorwiegend in Bronze. Er hat bisher an mehreren Ausstellungen teilgenommen.

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