Auktionsbeginn ist am 26. November um 11 Uhr. Zum Aufruf kommen mehr als 1.000 Lose aus den Kategorien Gemälde, Möbel, Porzellan, Asiatika, Keramik und Fayence, Glas, Jugendstil, Graphik, Schmuck, Silber und Metalle sowie Plastik und Kunsthandwerk. Die Vorbesichtigungen finden vom 19. bis 24. November statt.

Als ersten Vorgeschmack haben wir im Folgenden einige unserer Highlights für Sie zusammengestellt. Bitte klicken Sie für weitere Informationen auf die Bilder bzw. die Bildunterschriften.

Die Möbelsektion besticht durch ihre Vielfalt. Höfische Stücke, wie diese vergoldete Wandkonsole mit passendem Spiegel, sind dort ebenso zu finden, wie auch ein sehr interessanter barocker Kabinettschrank, der mit Landschaften und Jagdszenen verziert wurde.

Ein außergewöhnliches Los stellen diese 78 bemalten Holztafeln einer lombardischen Deckenverkleidung aus dem 16. Jahrhundert dar. Die kleinen Bildflächen wurden jeweils unterschiedlich gestaltet und zeigen mythologische Wesen und Grotesken. Ebenfalls zu erkennen sind Darstellungen von Heiligen, wie Christopherus, der den Jesusknaben trägt, Georg, der den Drachen tötet oder das Martyrium des heiligen Sebastian, der von Pfeilen durchbohrt wird.

Die Gemälde der Auktion umfassen Werke bekannter und unbekannter Künstler. Zu den namentlich bekannten gehört der französische Maler François de Troy, der auch Portraits aus dem höfischen Umfeld schuf. In diesem Zusammenhang dürfte auch das vorliegende Portrait einer Dame als Allegorie der römischen Fruchtbarkeitsgöttin Ceres zu betrachten sein.

Neben den Werken Alter Meister sind auch solche von modernen Künstlern vertreten. Aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammt diese winterliche Ansicht des Ortes Kaprun bei Salzburg. Kurz nach Entstehung des Bildes, siedelte sein Schöpfer Albert Birkle in die Stadt an der Salzach über.

Sehr aktuell ist das folgende Werk von Frank Vaders, welches dieser 2008 gemalt hat. Ein weiteres Gemälde aus dieser wichtigen Schaffensperiode des Künstlers wurde dem nun bald scheidenden US-Präsidenten Barrack Obama 2013 bei dessen damaligen Berlin-Besuch überreicht.

 

Umfangreich ist auch das Angebot plastischer Objekte aus unterschiedlichsten Materialien. Für Holz hatte sich der zeitgenössische Maler und Bildhauer Christian Peschke entschieden, als er plante, dieses innig umschlungene Liebespaar zu formen.

Ebenfalls aus Holz fertigte Ferdinand Dietz im 18. Jahrhundert diese fünf Bozzetti an, die, vollplastisch ausgeformt, Allegorien oder Figuren aus der griechischen Mythologie darstellen. Bozzetti sind die Vorlagen für das eigentliche Kunstwerk, also die Skizzen für eine größere Skulptur, an denen sich der Bildhauer vor allem hinsichtlich der Proportionen orientieren konnte.

Die Skulpturen der Auktion führen auch über die Grenzen Europas hinaus. Dieser bronzene Buddha, der meditativ in die Erdanrufung versunken ist, wurde im 19. Jahrhundert im damaligen Birma hergestellt.

Das Rezept für Porzellan stammt eindeutig aus China. Anfang des 18. Jahrhunderts kam man in Meißen bekanntermaßen hinter das Geheimnis, sodass Porzellan fortan in vielen Produktionsstätten Europas hergestellt wurde. Eine davon war ab 1758 Ludwigsburg.

Besonders zauberhaft sind die Glasobjekte einer großen Jugendstil-Sammlung, die in der Auktion zum Aufruf kommen werden. Neben Arbeiten von Emile Gallé, Daum Frères oder Johann Loetz Witwe, sticht vor allem eine große Tiffany-Vase aus Favrile-Glas hervor. Bei der Herstellung von Favrile-Glas wird eine irisierende Farbschicht mitgebrannt, anstatt sie erst hinterher aufzutragen. Louis Comfort Tiffany hatte sich dieses Verfahren 1894 patentieren lassen.

 

 

Wer nun auf diese vielen schönen Dinge mitbieten möchte, kann dies persönlich im Auktionshaus in der Bamberger Altstadt tun. Weitere Live-Teilnahmemöglichkeiten gibt es via Telefon oder Internet. Schriftliche Gebote werden bis zum Vortag der Auktion entgegengenommen.

Entdecken Sie den aktuellen Katalog des Kunstauktionshauses Schlosser hier bei Barnebys.