Die Auktion beginnt am Samstag, den 20. August um 11 Uhr. Als größte Kategorie treten mit 277 Losen die Gemälde an. Die Sparte umfasst Ölbilder, Gouachen, Aquarelle und Zeichnungen. Wie bereits erwähnt, sind Werke mit maritimer Thematik zahlreich vertreten. Einige der nun folgenden Beispiele erlauben einen nostalgischen Blick auf das Strandleben vor 100 Jahren - natürlich bei schönstem "Kaiserwetter".

Der Maler Erhard Hippold erhielt seine Ausbildung an der Kunstgewerbeakademie Dresden, wo er schließlich Meisterschüler von Max Feldbauer wurde. Auch Otto Dix, den er persönlich kannte, zählte zu seinen Vorbildern. Hippold heiratete 1936 Gussy Ahnert, die Meisterschülerin bei Dix war. Zu diesem Zeitpunkt hatte er die Dresdner Akademie bereits aus politischen Gründen verlassen müssen. Nachdem er im 2. Weltkrieg in englische Kriegsgefangenschaft geraten war, lebten er und seine Frau zurückgezogen in Radebeul. Die Inspiration fand er durch Studienreisen an Nord- und Ostsee sowie die Balkanländer. Neben der Malerei beschäftigte sich Hippold auch mit Radierungen und Lithografien.

Erhard Hippold und seine Frau gehören der sog. "Verschollenen Generation" an. Also jenen Künstlern, die bereits vor der Zeit des Nationalsozialismus tätig waren, dann aber an der weiteren Ausführung ihrer Arbeit gehindert wurden. Eine weitere Künstlerin dieser Gruppe ist Hedwig Holtz-Sommer, die mit über 30 Werken, überwiegend Zeichnungen, in dieser Auktion vertreten ist.

Das Angebot wird komplettiert durch hervorragendes Kunsthandwerk aller Art: Möbel und Silber, Uhren und Schmuck sowie Glasarbeiten und Porzellan.

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