Insgesamt werden im Oktober 1.808 historische Wertpapiere aus aller Welt versteigert. Die ersten 759 kommen am 15. Oktober in einer Präsenzauktion in Wiesbaden unter den Hammer. Der Beginn ist um 11 Uhr. Ab 9 Uhr besteht die Möglichkeit, die Auktionsobjekte zu begutachten. Am 17. Oktober folgen via Online-Auktion die Losnummern 760 bis 1.808. Die Zuschläge erfolgen live im Internet ab 14 Uhr. Für beide Auktionen können Gebote schriftlich per Fax, Email oder als Gebot via Onlinekatalog abgegeben werden.

Von den 50 absoluten Highlights der Präsenz-Auktion möchten wir Ihnen im Folgenden 12 präsentieren. Durch das Anklicken der Bilder gelangen Sie zum Auktionskatalog. Die jeweilige Losnummer finden Sie in den Bildunterschriften.

Die Gesellschaft wurde gemeinsam von mehreren Wissenschaftlern gegründet. Einer von ihnen war Joseph-Ignace Guillotin, dessen Name durch die von ihm erfundene und nach ihm benannte Hinrichtungsmaschine bis heute bekannt ist. Die Gesellschaft hingegen löste sich bereits 1809 wieder auf.

Diese Zwangsanleihen wurden vom schottischen Parlament ausgegeben, um Soldaten im Kampf gegen die englische Krone ausstatten zu können. Die Unruhen zwischen den beiden Nachbarländern, die zwar den gleichen König hatten, aber von einander getrennte Parlamente, hatten bereits 1633 begonnen und sollten 1649 mit der Ausrufung der Republik unter Oliver Cromwell und der Hinrichtung König Karls I. enden.

Die Gesellschaft Alexander Alexejewitsch Chanschonkows war richtungsweisend in der russischen Filmindustrie. So produzierte sie 1911 den ersten russischen Film in voller Spielfilmlänge (Die Verteidigung von Sewastopol).

Die 1887 gegründete Gesellschaft, die bereits ein Jahr später zur Aktiengesellschaft wurde, ist auch heute noch an der Börse notiert. Neben dem Textilsektor ist sie nun auch im Immobilienbereich tätig.

Die Fabrik der Gesellschaft befand sich in Moskau. Dort wurden u.a. Dynamos, Elektromotoren, Transformatoren, Ausrüstung für Straßenbahnen hergestellt.

Diese Aktie wurde von der chinesischen Regierung ausgegeben, um den Bau der Eisenbahnlinie Peking-Hankow am Nordufer des Jangtsekiang zu finanzieren (1897-1906).

Die 1836 gegründete Gesellschaft wurde 1845 zur AG. Im 20. Jahrhundert wurde sie von verschiedenen Gesellschaften übernommen, bis der Betrieb 2002 bzw. 2004 endgültig geschlossen wurde.

Staatsanleihen und ihre Vorläufer sind seit dem Mittelalter bekannt. Häufig wurden sie ausgegeben, um kurzfristig die Staatskasse aufzufüllen. Dies war vor allem beliebt, wenn ein Krieg bevorstand (siehe oben).

Die von Carl von Linde gegründete Linde AG existiert auch heute noch. Die Kältemaschinen finden hauptsächlich in Brauereien, Schlachthöfen und Eisfabriken Verwendung.

Die Versicherungsgesellschaft machte sich zunächst im Bereich der Seeversicherung einen Namen und verfügte über eine Reihe ausländischer Dependancen. Das große Erdbeben von San Francisco 1906 führte jedoch zum Ruin des Unternehmens und sein Bestand ging an eine andere Gesellschaft über.

In der Zeit, in der das Blankett ausgegeben wurde, spielte die jüdische Gemeinde in der Augsburger Wirtschaft eine große Rolle. Die seit 1200 nachweisbare Gemeinde erreichte in den 1920er Jahren mit 1.200 Mitgliedern ihren Höchststand.

 

1873 erhöhte die vier Jahre zuvor gegründete Moskauer Escomptebank ihr Kapital um 1 Million Rubel. Dieses wurde in 5.000 Aktien zu je 200 Rubel aufgeteilt.

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