1997 brachte der Spielzeughersteller Mattel zusammen mit Fabergé die erste von drei streng limitierten Puppen aus Biskuitporzellan heraus, die die prachtvolle Epoche der späten Zarenzeit in Russland wieder aufleben lassen sollten. Untrennbar mit dem Glanz jener Zeit verbunden ist der Name Fabergé, jener Hofjuwelier, der die russische Oberschicht mit aufwändig gearbeitetem Schmuck und juwelenbesetztem Kunsthandwerk und vor allem das Kaiserhaus mit den berühmten Ostereiern versorgte.

Die erste der drei Fabergé Imperial Elegance Barbie Puppen trägt ein königsblaues Kleid aus Satin mit Rock aus Goldlamé, das aufwändig bestickt und mit insgesamt 175 Swarovski-Kristallen verziert wurde. Als Schmuck trägt die Puppe glamouröse Ohrgehänge sowie eine mehrreihige Perlenkette, die dem Stil des frühen 20. Jahrhunderts entspricht. Das blonde Haar wird von einem mit echtem Gold versehenen Diadem bekrönt.

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Das Highlight unter den Accessoires ist jedoch Barbies ebenfalls vergoldete Handtasche, die die Form und Gestaltung eines der berühmten Fabergé-Eier aufweist und farblich zum Kleid passt. Das Täschchen ist als Medaillon angefertigt worden, das in seinem Inneren einen herzförmigen Swarovski-Kristall verbirgt.

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Die vollkommen unbespielte Puppe wird ihren neuen Besitzer mit sämtlichen Accessoires (inkl. Schuhe) in ihrer Originalbox erreichen.

Neben der Fabergé Imperial Elegance Barbie werden noch 34 weitere Lose mit Fabergé-Objekten in der Auktion angeboten. Eines davon ist ein vergoldeter Bilderrahmen aus der ebenfalls limitierten Danish Jubilee Egg Collection der 1990er Jahre. Die Kollektion erinnert an das verschollene Königlich Dänische Ei - auch Dänisches Jubiläums Ei genannt - das Zar Nikolaus II. 1903 seiner Mutter zu Ostern schenkte. Das Ei sollte an das 40-jährige Thronjubiläum des Vaters der Zarinmutter, König Christian IX. von Dänemark, erinnern. Als besondere Überraschung verbarg es in seinem Inneren die Miniaturportraits des dänischen Königs und dessen bereits 1898 verstorbenen Ehefrau.

Links: Fabergé Imperial - Bilderrahmen aus der Danish Jubilee Egg-Collection, 1990er Jahre Rechts: Das Königlich-dänische Ei von Fabergé, 1903 | Foto: Pinterest Links: Fabergé Imperial - Bilderrahmen aus der Danish Jubilee Egg-Collection, 1990er Jahre Rechts: Das Königlich-dänische Ei von Fabergé, 1903 | Foto: Pinterest

Ein beliebter Klassiker unter den Sammlerstücken für Fabergé-Fans ist das Pinienzapfen-Ei mit blauer Guilloche-Emaille. Auch hier gibt es eine Überraschung im Inneren: Eine Kette mit Anhänger, der eine Miniaturausgabe seiner "Schatztruhe" ist.

Verziert mit gelbem Guilloche-Emaille wurde das 1 Kilogramm schwere Ei aus der Imperial Coronation Egg Collection von 1992. Sein weiteres Dekor mit dem kaiserlichen Doppelkopfadler besteht aus Gelbgold und Swarovski-Kristallen.

Exotisch wird es mit zwei offen gearbeiteten "3D-Eiern" der limitierten Jeweled Beauties of the Garden-Edition von 1988. Beide Eier aus handbemaltem Tesori-Porzellan beherbergen jeweils einen vollplastisch gestalteten Kolibri, der Nektar aus einer tropischen Blüte nascht.

Mit 19 Stück in der Auktion besonders gut vertreten sind Fabergé-Musikdosen, die Stücke aus berühmten russischen Balletten von Piotr Tschaikowski oder Igor Strawinsky spielen, darunter Schwanensee, Der Nussknacker oder Der Feuervogel, das als für das 20. Jahrhundert richtungsweisendes Werk vom bedeutenden Ensemble "Ballet Russes" in der Pariser Oper uraufgeführt wurde.

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