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1812 erschien die Geschichte um die schöne Königstochter Schneewittchen in der ersten Ausgabe der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Ihre Schönheit verdankte sie ihrer Mutter, die sich ein Kind "so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie Ebenholz" gewünscht hatte.

Die Mutter starb nach der Geburt der Tochter, Schneewittchen genannt, und das bekannte Schicksal nahm seinen Lauf. Die zweite Frau von Schneewittchens königlichem Vater begründete die Mär von der bösen Stiefmutter, die das Mädchen um seine Schönheit beneidete und es tot sehen wollte. Schneewittchen kam bei einer Gruppe kleinwüchsiger Bergarbeiter im Wald unter und konnte, viele Abenteuer und Prüfungen bestehend, letztendlich von einem Prinzen gerettet werden.

Das Märchen von Schneewittchen avancierte zu einem der bekanntesten und beliebtesten Märchen der Brüder Grimm, das wiederholt aufgegriffen und adaptiert wurde. Auch Zeichentrickpionier und Filmgigant Walt Disney entschied sich dazu.

Die Idee, einen abendfüllenden Zeichentrickfilm der Walt Disney Studios zu produzieren entstand 1935. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte das Unternehmen lediglich animierte Kurzfilme herausgegeben, die in den Kinos im Vorprogramm liefen.

Den Stoff für einen abendfüllenden Zeichentrickfilm lieferte also das Märchen Schneewittchen. Im Gegensatz zur literarischen Vorlage, wollte Walt Disney den Fokus mehr auf die sieben Zwerge und deren komisches Potenzial legen. Dies wird auch im Namen des Films deutlich, der Snow White and the Seven Dwarfs (Schneewittchen und die Sieben Zwerge) lautet.

Für sein Vorhaben hatte Walt Disney mit allerlei Gegenwind zu kämpfen. Spott kam aus den Reihen Hollywoods, Schwierigkeiten gab es für die Finanzierung von Seiten der Banken. Kein Wunder also, dass Disney seiner Crew zu Höchstleistungen antrieb. Insgesamt waren um die 750 Mitarbeiter mit der Produktion beschäftigt.

Als Vorlage für die Figuren wurden bekannte Gesichter aus Hollywood herangezogen: Die 1929 bei der ersten Oscar-Verleihung ausgezeichnete Schauspielerin Janet Gaynor für Schneewittchen, Douglas Fairbanks für den Prinzen, Harpo Marx für einen der Zwerge. Als Vorlage der bösen Königin bediente sich Disney einer ganz anderen Quelle. Diese fand er im Naumburger Dom in der Skulptur der Uta von Ballenstedt, die dort Seite an Seite mit ihrem Gatten, dem Markgrafen Ekkehard II. von Meißen zu sehen ist. Die Skulptur aus dem 13. Jahrhundert stellt eine der bedeutendsten Plastiken der deutschen Gotik dar.

Letztendlich zahlten sich all die Mühen und der Ärger aus und Schneewittchen und die Sieben Zwerge wurde ein sofortiger Erfolg, als es 1937 in die amerikanischen Kinos kam. Das Konzept aus Animation mit dramatischen, romantischen  und komischen Aspekten, die durch jede Menge Fantastisches ergänzt worden waren, erwiesen sich als Publikumsmagnet. Auch die eigens für den Film komponierten Lieder trugen das Ihrige dazu bei. Schneewittchen und die Sieben Zwerge ist bis heute einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten.

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Um dem Publikum auch außerhalb der Kinos das "Schneewittchen-Feeling" zu vermitteln, erschienen unmittelbar nach Veröffentlichung des Filmes zahlreiche Merchandising-Artikel, deren Produktpalette steig erweitert wurde und wird. auch Originalzeichnungen aus der Entstehungszeit des Filmes können käuflich erworben werden.

Eine ganze Auktion zu diesem Thema mit insgesamt 75 Losen ging am Wochenende im Onlineauktionshaus Catawiki zu Ende. Geboten werden konnte auf Figuren, Zeichnungen, Spielwaren, Dekoratives und Sammelwürdiges aus dem Schneewittchen-Universum.

Wer sich nun ärgert, die Auktion verpasst zu haben, sei beruhigt: Catawiki hat jede Woche ein abwechslungsreiches Auktionsprogramm im Angebot. Und auch Schneewittchen und die Sieben Zwerge werden mit Sicherheit wieder dabei sein.

Was es aktuell bei Catawiki zu ersteigern gibt, sehen Sie hier.

Sie möchten gerne selber etwas bei Catawiki verkaufen? Wie einfach das ist, können Sie hier nachlesen!

 

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