Eisenbahn

Ein begehrtes Stück aus der frühen Modelleisenbahnproduktion von Märklin ist die Lok A1, das sogenannte "Storchenbein", das ab 1891 hergestellt wurde. Seinen interessanten Namen verdankt das Gefährt seiner engen Radaufhängung mit den größeren Antriebsrädern auf der vorderen Achse und den kleineren Laufrädern auf der hinteren Achse. Dieses Arrangement soll an einen Storch erinnern, der auf nur einem Bein steht.

Ebenfalls aus dem Hause Märklin haben Handmuster von zwei Eisenbahnwagen die Auktion erreicht. Handmuster werden - wie ihr Name bereits verrät - von Hand hergestellt. Sie dienen als Prototypen einer späteren möglichen Serienproduktion. Die Unikate sind bei Sammlern besonders begehrt.

Automobile

Wie sehr sich das Aussehen der Personenkraftwagens innerhalb von dreißig Jahren verändert hat, zeigen diese beiden Modellautos von 1909 und 1939/41. Während die Limousine von Märklin aus dem Jahre 1909 noch eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Pferdekutsche aufweist, hat der Käfer bereits sehr moderne Züge.

1934 Jahren hatte es sich die Regierung des Deutschen Reiches zum Ziel gesetzt, ein Auto produzieren, dass für jeden Bürger erschwinglich wäre. Das Ergebnis war der KDF (Kraft durch Freude) -Wagen. Das Modell aus Aluminium des später "Käfer" genannten Wagens, wurde zwischen 1939 und 1941 gefertigt. Zu diesem Zeitpunkt waren lediglich einige Prototypen in Originalgröße gebaut worden. Die Serienproduktion begann erst nach dem 2. Weltkrieg unter dem Werksnamen Volkswagen. Die Bezeichnung "Käfer" gab es allerdings bereits. Die New York Times hatte 1938 von "beetles" berichtet, die bald die deutschen Straßen bevölkern würden.

Schiffe

Mit dem Kanonenboot von von Carette haben wir ein Modellschiff aus der Zeit vor 1918 vor uns: Gut zu erkennen sind die vier Kriegsflaggen des Deutschen Kaiserreiches. Zeitlich noch genauer eingrenzen, lässt sich der Produktionszeitpunkt, wenn man den Hersteller betrachtet. Das Spielzeugunternehmen Georges Carette & Cie wurde 1886 in Nürnberg gegründet. 1905 kamen Modellautos und -schiffe zum Repertoire hinzu. Da das Unternehmen 1917 seine Tore bereits wieder schließen musste, kommen als Produktionszeitraum nur jene zwölf Jahre in Frage.

Figuren

Ein sehr schönes frühes Micky Maus-Blechspielzeug stellt diese Drehorgelgruppe dar. Micky betätigt sich als Drehorgelspieler. Die Orgel, die auf allen Seiten bunt bemalt ist, wird auf der Rückseite aufgezogen. Oben drauf dreht sich ein kleine Minnie Maus zur Musik.

Weiteres Blechspielzeug

Wie auch die Mäusekapelle oben stammen auch diese beiden beweglichen und geräuschvollen Blechspielzeuge aus den Werkshallen des US-amerikanischen Spielzeugherstellers Marx Toys, das in den 1950er Jahren der größte Spielzeughersteller der Welt gewesen war und nicht nur Fabriken in den Vereinigten Staaten sondern u.a. auch in Deutschland und Japan besaß.

Ein Spielzeug mit unterschiedlichen Funktionen war das Hootin Hollow Haunted House aus den frühen 1960er Jahren. Was es alles kann, zeigt ihnen dieser interessante Werbespot!

Die 74. Spielzeug und Reklameauktion von Anticomondo beginnt am 1. September ab 11 Uhr im Auktionshaus in Bornheim. An diesem Tag kommen u.a. Puppen, Stofftiere, Eisenbahnen, Figuren und Modellautos zum Aufruf. Am 2. September geht es ab 9 Uhr weiter mit Blechspielzeug.

Die Vorbesichtigung findet an beiden Auktionstagen jeweils eine Stunde vor Auktionsbeginn sowie nach Absprache statt.

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