Am 23. November versteigert Pandolfini ab 16:30 Uhr Gemälde Alter Meister, gefolgt von Gemälden des 19. Jahrhunderts um 17:30 Uhr. Die Ausstellung zu beiden Auktionen findet vom 18. bis 21. November im Palazzo Ramirez-Montalvo in Florenz statt, welcher auch der Auktionsort ist.

Sehen Sie nun einige Highlights aus diesen beiden Auktionen, mit dem Fokus auf Städten, Landschaften und Damenportraits. Nähere Informationen erhalten Sie durch das Anklicken der Bilder.

Eine der meistportraitierten Städte aller Zeiten ist zweifelsohne Venedig. Vor allem im 18. Jahrhundert entstanden zahllose Veduten der Lagunenstadt, in der der Karneval allgegenwärtig war. Auch Francesco Albotto hielt Ansichten seiner Geburtsstadt mit dem Pinsel fest.

Mit dieser Ansicht des Sommersitzes der Familie Medici begeben wir uns aufs Land. Die Villa in Cafaggiolo und ihre weitläufigen Liegenschaften bei Florenz, war spätestens seit dem frühen 15. Jahrhundert im Besitz der berühmten Bankiersfamilie, die es aufwändig erweitern ließ.

Natürlich haben auch die Gemälde Alter Meister weibliche Portraits zu bieten. Zunächst sehen wir die biblische Figur Judith mit dem Kopf des von ihr eigenhändig enthaupteten Holofernes. Das darauf folgende Pastell ist weitaus friedlicherer Natur. Die junge Edeldame ist ganz im zarten Stil der venezianischen Pastellmalerin Rosalba Carriera (1675-1757) dargestellt worden.

Das 19. Jahrhundert hat eine Vielzahl der unterschiedlichsten Malstile erlebt. Für seine Darstellung einer Sultanin wählte Pietro Luchini eine realistische Malweise. Für die folgende Strandszene wählte der Franzose Eugène Boudin den schnellen Duktus eines impressionistischen Künstlers. Tatsächlich war er ein Vorreiter des Impressionismus, der viele andere Künstler, darunter auch Claude Monet, zur Freilichtmalerei anregte.

Hier sehen wir nun zwei Familienszenen, in denen die weiblichen Familienmitglieder die Hauptrolle spielen. Oben hat der Maler Michele Tedesco als Hintergrund eine Stadt am Vesuv gewählt. Tatsächlich lebte der Maler selbst in der Gegend, genauer gesagt in Portici.

Zuletzt sehen Sie noch ein Gemälde, das nicht nur Frauen zum Thema hat, sondern auch von weiblicher Hand geschaffen wurde. Die Bedeutung der in Österreich-Ungarn gegorenen Malerin Erma Bossi wurde lange unterschätzt, da viele ihrer Gemälde nach dem 2. Weltkrieg verschollen gewesen waren. Mittlerweile sind einige Originale und bislang unbekanntes Abbildungsmaterial wieder aufgetaucht. Sie machen deutlich, wie viel die Künstlerin in ihrer Münchener Zeit (ca. 1904-10) zum dortigen Aufbruch in die Moderne beigetragen hat.

Beachten Sie bitte auch die Auktionen mit Zeichnungen, Drucken und Büchern, Keramik und Silber sowie Schmuck und Uhren, die das Auktionshaus Pandolfini vom 22. bis 30. November in Florenz abhält.

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