9. September - Uhren

Diese goldene Taschenuhr, die der Londoner Uhrenhersteller William Anthony Ende des 18. Jahrhunderts mit Emaille und Orientperlen verziert hat, gehörte möglicherweise dem Russischen Zaren Paul I. (1754-1801). Das mit der Zarenkrone gekrönte "M" könnte ein Hinweis darauf sein, das Paul die Uhr von seiner Gemahlin Maria Fjodorowna geschenkt bekam.

Ebenso selten auf dem Markt zu finden wie das Stück von William Anthony, ist diese Goldsavonette von A. Lange & Söhne. Soweit bekannt, stellte das Unternehmen lediglich 10 Exemplare dieser sehr komplexen Taschenuhr her. Sie ist zudem das älteste Modell von A. Lange & Söhne mit Louis XV-Gehäuse.

Diese bedeutende Taschenuhr wurde 1909 vom Hofuhrmacher Nikolai Linden in St. Petersburg hergestellt. Vermutlich handelt es sich um eine Präsenter zum 50. Geburtstag des schwedisch-russischen Ölmagnaten Emanuel Nobel (1859-1932). Darauf deutet auch die Emaille-Lupenmalerei hin, die auf dem Sprungdeckel Öltanker sowie auf der Rückseite Bohrtürme zeigt.

Auch unter den Armbanduhren der Auktion sind viele gesuchte Sammlerstücke zu finden, darunter eine Vintage Damenarmbanduhr von Rolex mit Rosenholzzifferblatt sowie ein gelbgoldenes Exemplar der 1. Serie der Referenz 4075 von Vacheron & Constantin, von der lediglich 48 Stück angefertigt wurden.

Ein weiteres hochinteressantes Objekt stellt eine übergroße "Curvex"-Herrenuhr dar, die Vacheron & Constantin zwischen 1926 und 1931 an König Alexander I. von Jugoslawien lieferte, die dieser u.a. an besonders verdiente Vertreter der Marine verschenkte.

10. September - Schmuck

Auch der zweite Auktionstag, der voll und ganz dem Schmuck gewidmet ist, hat viel Besonderes zu bieten. Hervorzuheben ist die Auswahl an Pretiosen, die mit qualitativ äußerst hochwertigen Diamanten besetzt sind.

Mit einem Gewicht von 22,82 ct ist jener Smaragd, der in einen bezaubernden Anhänger gefasst wurde, ein echter Hochkaräter. Der Neupreis für das Schmuckstück lag bei 70.000 Euro. Aus dem Hause Van Cleef & Arpels stammt eine mit Rubinen und Diamanten besetzte Blumenbrosche des Art Déco. Der besondere Clou: Die drei Blüten rotieren!

Was Fabergé in St. Petersburg, Boucheron in Paris oder Tiffany in New York waren, war Hugo Schaper in Berlin, wo er zudem als Hofjuwelier des deutschen Kaisers und Königs von Preußen tätig war. Eine seiner außergewöhnlichen Arbeiten ist das unten abgebildete ägyptische Collier, das mit Skarabäen aus Türkis und Lapislazuli verziert wurde.

Die Uhrenauktion findet am 9. September ab 16:30 Uhr im Auktionshaus Cortrie in der Süderstraße 9 in Hamburg statt. Die Schmuckauktion folgt am nächsten Tag um die gleiche Uhrzeit. Alle Lose der Auktionen können jeweils ab 13 Uhr am Auktionstag besichtigt werden.

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