Liebhaber von Kunst und harmonischer Inneneinrichtung wissen, wie schwierig es ist, unterschiedliche Stile und Epochen gekonnt miteinander zu kombinieren. Wie stellt man es am Besten an, dass ein buntes Gemälde des 20. Jahrhunderts, eine antike Marmorskulptur und die Empire-Uhr des Ururgroßvaters ein stilvolles Ganzes ergeben?

Genau das ist es jedoch, das einen guten Sammler ausmacht. Mit geübten Blick für Dinge, die sich hervorragend miteinander kombinieren lassen, schafft er oder sie eine einzigartige Kollektion.

Dieses von Pierre Bergé und Yves Saint-Laurent entworfene Interieur ist ein großartiges Beispiel für eine einzigartigen und vielseitigen Sammlung Dieses von Pierre Bergé und Yves Saint-Laurent entworfene Interieur ist ein großartiges Beispiel für eine einzigartigen und vielseitigen Sammlung

Am 27. Januar präsentiert Native Auctions nun eine neue Art der Auktion. 142 Lose der Kategorien Tribal Art, Moderne Kunst und Design kommen dann in Brüssel unter den Hammer. Die Ausstellung zur Auktion ermöglicht es Ihnen, sich vorab einen Einblick zu verschaffen, wie die einzelnen Objekte miteinander harmonieren.

Warum nicht einen Tisch aus Palisander und Nussbaum von George Nakashima mit zwei zarten Zeichnungen von Louise Bourgeois und einen Regal-Paar von Willy Van der Meeren kombinieren? Mit ihren minimalistischen und modernen Erscheinungsbild ergänzen sich alle Arbeiten besonders gut.

Oben links: Regale von Willy Van Der Meeren Oben rechts: Zwei Zeichnungen von Louise Bourgeois von 1953 und 1949 Unten: Tisch aus Nussbaum und Palisander von George Nakashima Oben links: Regale von Willy Van Der Meeren
Oben rechts: Zwei Zeichnungen von Louise Bourgeois von 1953 und 1949
Unten: Tisch aus Nussbaum und Palisander von George Nakashima

Gleiches gilt für einen Hocker der Luba aus dem Kongo (19. Jahrhundert) und ein Gemälde des russischen Expressionisten Alexej von Jawlensky von 1927. Beide Arbeiten kennzeichnen faszinierende und ausdrucksstarke Gesichter.

Eine weitere schöne Kombination ergeben ein Gemälde von Paul Delvaux aus dem Jahr 1934 und eine Lampe aus weißer und schwarzer Keramik von Roger Capron. Combat des squelettes, von Tod und Vergänglichkeit inspiriert, ist genauso mysteriös wie die zweifarbige Lampe, deren Horn-Design sich an das Antlitz eines Stieres anlehnt.

Das waren nur drei Beispiele für Objekte, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen, bei genauerer Betrachtung aber sehr gut miteinander harmonieren.

Jede Sammlung ist auf ihre Weise einzigartig und ruft die unterschiedlichsten Empfindungen hervor. Entdecken Sie noch weitere Objekte der Auktion, die ihre Einrichtung auf ungewöhnliche aber dennoch passende Weise ergänzen.

Die Auktion von Native Auctions findet am 27. Januar um 19 Uhr in Brüssel statt. Dort können alle Lose vom 23. bis 26. Januar jeweils von 11-18 Uhr sowie am Auktionstag von 11-16 Uhr besichtigt werden. Den gesamten Katalog zur Auktion finden Sie hier.

 

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