Die Versteigerungen beginnen an beiden Auktionstagen um 16:30 Uhr. Jeweils zuvor können die Objekte von 13 bis 16 Uhr am Auktionsort besichtigt werden. Mitbieten können Sie live im Auktionssaal oder am Telefon. Vorgebote werden schriftlich sowie via Online-Katalog entgegengenommen. Sehen Sie im Folgenden eine kleine Auswahl aus den an Highlights nicht armen Auktionen. Leider können wir Ihnen an dieser Stelle nur zwölf der 286 Uhren und 248 Schmuckstücke präsentieren.

Das Prunkstück der Auktion ist diese Einzelanfertigung des Genfer Hauses Decombaz, welches um 1800 absolut führend in der Herstellung von Taschenuhren war. Das vorliegende Exemplar verfügt nicht nur über ein äußerst fein dekoriertes Gehäuse mit hunderten Orientperlen, die in Gold und Emaille gefasst sind, sondern auch über ein äußerst qualitätsvolles Werk mit Grande Sonniere und Repetition, das seinerzeit keinen Vergleich scheuen musste. Decombaz war spezialisiert auf komplizierte Repetierer und Selbstschläger, die mit Zylinderhemmungen und Kommahemmungen ausgestattet waren. Er lieferte sie auch für andere Häuser, wie z.B. Bregeut. Uhren von Decombaz erzielen immer wieder Höchstpreise auf dem Auktionsmarkt.

Charles Frodsham (1810-1817) war ein bedeutender englischer Hersteller für Chronometer, der 1854 zum Hofuhrmacher und Hoflieferanten ernannt wurde. Das Familienunternehmen führt diesen Titel bis heute. Das vorliegende Exemplar ist von hervorragender Qualität und bestens erhalten. Solch komplizierte Erzeugnisse von Charles Frodsham sind heute nur noch selten zu finden.

Die Langematic Perpetual war die erste mechanische Armbanduhr, in der ein ewiges Kalendarium mit Lange-Großdatum realisiert werden konnte. Die hochfeine Uhr erhielt 2015 einen Komplettservice mit zwei Jahren Garantie. Das vermutlich ungetragene Objekt wird mit passender Box und Uhrenbeweger geliefert.

Diese Armbanduhr von Patek Philippe ist eine absolute Rarität, denn die Referenz 2526 war die erste Automatikuhr des Herstellers. Dass sie heute zu Liebhaberpreisen gehandelt wird, darf nicht verwundern, verfügt sie doch von allen Patek Philipp-Referenzen über das größte Wertsteigerungspotential.

Dieses elegant aussehende Uhrmachererzeunis aus Schaffhausen verfügt über einen ewigen Kalender mit Datum, Wochentag und Monat, eine vierstellige Jahresanzeige sowie eine doppelte Mondphase (für Nord- und Südhalbkugel). Von diesem Portugieser mit silberfarbenem Zifferblatt wurden lediglich 250 Exemplare hergestellt.

Dieser sportliche vintage Chronometer ist eine Rarität aus dem Hause Tudor. Die extrem seltene Ausführung von 1981 wurde von ihrem Erstbesitzer zur Auktion eingeliefert.

Kommen wir nun zu den Schmuckstücken des zweiten Auktionstages. Als Erstes sehen Sie oben einen eleganten Soltärring aus Weißgold. Die Reinheit seines Brillanten ist im oberen Qualitätsbereich anzusetzen, was ihn zu einem interessanten Anlagestein macht.

Eine wahre Brillantenflut ist dieses bezaubernde Collier aus Weißgold. Der Mittelstein hat ein Gewicht von 1,5 ct, seine Reinheit ist ebenfalls im oberen Qualitätsbereich anzusetzen.

Ein Saphir als zentraler Stein, der von Brillanten entouriert wird - schon hat man den perfekten Verlobungsring. So ist es nun schon in zweiter Generation im britischen Königshaus der Fall, als vor fast genau sechs Jahren Prinz William seiner Angebeteten Kate Middleton einen solchen Ring an den Finger steckte. Wie soll Frau da nur "Nein" sagen?

Dieses außergewöhnliche Collier ist mit vielen großen Brillanten in hellgelbem oder weißem Farbton besetzt, die über ein Gesamtgewicht von 12,7 ct verfügen. Die Goldschmiedepunze weist möglicherweise auf YL Golan aus Israel hin.

Anton Frühauf war ein mehrfach preisgekrönter Schmuckdesigner, der in dritter Generation einen Familienbetrieb in Meran, Südtirol leitete. Seine außergewöhnlichen Kreationen präsentierte er auf Messen im In- und Ausland, wo sie Publikum und Preisrichter gleichermaßen begeisterten. Heute werden sie auch in Museen gezeigt, wie dem Schmuckmuseum Pforzheim, im Museum für moderne Kunst in Bozen sowie im Museum of Fine Arts in Boston.

Weniger verspielt aber nicht weniger schön als der Saphirring oben ist dieses Exemplar aus Platin, das mit einem Smaragd von 3,55 ct besetzt ist. Der Stein wird von Krappen aus Gelbgold fixiert und zu beiden Seiten von Diamanten im Trapezschliff begleitet.

Entdecken Sie sämtliche Objekte der beiden aktuellen Auktionskataloge hier bei Barnebys.