Die Auktion beginnt am 1. Dezember um 16 Uhr. An diesem Tag stehen Schmuck und Silber, Teppiche, Design und Kuriosa, Möbel, Uhren sowie Grafiken auf dem Programm. Am 2. Dezember geht es um 14:30 Uhr weiter mit Varia, Glas, Porzellan und Keramik sowie Gemälden. Diese bilden schließlich den Abschluss der 274. Auktion des Hauses.

Die Ausstellung zur Auktion kann vom 24.-30. November in der Provinostraße in Augsburg besucht werden. Einige Highlights aus der Auktion sehen sie aber nun auch schon bei uns. Klicken Sie bitte wie gewohnt auf die Bilder oder Bildunterschriften, um zu näheren Informationen weitergeleitet zu werden.

Viele Epochen umfassend präsentiert sich die Kategorie Gemälde innerhalb der Auktion. Ein pointillistisches Werk von Paul Baum zeigt eine Ansicht der Toskana. Baum hielt sich vor dem 1. Weltkrieg vier Jahre lang in der norditalienischen Region auf. Auch zwischen 1924 und 1932 war das dortige Städtchen San Gimignano sein bevorzugter Wohnort.

Der Berliner Maler Paul Paeschke ist mit zwei Werken in der Auktion vertreten, die jeweils einen Damenakt darstellen. Die Formen und Farbgebung der beiden Gemälde reicht von modern bis abstrakt.

Weiter zurück ins 19. Jahrhundert begeben wir uns nun mit dieser realistischen Münchener Ansicht eines Marktplatzes vor einer Kirche. Zwischen den Häusern und der Kirche sind die Berge des Voralpenlandes zu sehen.

Die folgende biblische Darstellung aus dem Alten Testament wurde von einem Künstler der deutschen Schule um 1700 gemalt. Es zeigt die Namensgeberin des Buches Ester vor dem persischen Regierungsbeamten Haman, der die Ermordung aller Juden befiehlt.

In der Kategorie Schmuck und Silber freuen wir uns über viele bezaubernde Ringe, die mir den unterschiedlichsten Steinen besetzt sind. Aber selbstverständlich mangelt es auch nicht an Colliers, Ohrringen oder Armbändern.

Das Silber der Auktion ist eine wahre Zierde. Mit diesem Silberbesteck kann eine Tafel für sechs Personen eingedeckt werden. Es umfasst Fisch-, Ess- und Obstbesteck, Vorlegeteile sowie zwei Gewürzschälchen, die allesamt mit im Empire-Stil dekoriert wurden.

Weitere Highlights für die gehobene Ausstattung Ihres Zuhauses finden Sie beim Porzellan und bei den Möbeln der Auktion. Die beiden prachtvollen Porzellanteller wurden mit goldenem Pflanzendekor verziert. Sie stammen aus der Manufaktur Meissen und wurden dort um 1765 gefertigt. Das dreisitzige Sofa wurde vermutlich in Dänemark im Stil des Empire hergestellt. Die beiden breiten Seitenteile beherbergen jeweils ein eintüriges Kästchen.

In seiner Rubrik Varia hat die Auktion so manches spannende Objekt mit Seltenheitswert zu bieten. Neben einem hübschen Singvogelautomat des frühen 20. Jahrhunderts, findet sich dort auch diese Plattenkamera der gleichen Epoche. Das Los umfasst neben der Kamera auch drei Platten, die als Bildträger dienen.

Thomas Alva Edison (1847-1931) machte bekanntermaßen im Laufe seines Lebens so manche Erfindung. Eine davon, die er 1877 erstmals vorstellte, war der Phonograph, der Schall sowohl aufnehmen als auch wiedergeben konnte. Das Exemplar in der Auktion ist eine Weiterentwicklung des frühen 20. Jahrhunderts.

Das Auktionshaus Georg Rehm freut sich über ihre persönliche Teilnahme an der Auktion. Wer zum gegebenen Zeitpunkt verhindert ist, kann via Gebotsformular ein schriftliches Vorgebot einreichen.

Alle Objekte aus dem aktuellen Katalog des Kunstauktionshauses Georg Rehm finden Sie hier bei Barnebys.