Die erste der insgesamt acht Auktionen, die das Auktionshaus Satow in diesem Jahr durchführt, beginnt am 11. Februar um 11 Uhr. Veranstaltungsort ist das Auktionshaus in der Sonnenstraße 8 in Satow, Mecklenburg-Vorpommern.

Einen Vorgeschmack auf die über 800 Lose der Auktion erhalten Sie nun im Folgenden. Für nähere Informationen zu den Objekten klicken Sie bitte auf die Bilder.

Alexander Koester war ein bedeutender Tiermaler des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, dessen Gemälde sich heute in vielen wichtigen Museen befinden. Seine besondere Vorliebe galt der Darstellung von Enten. In geübter Manier hat Koester hier einen Entwurf mit Bleistift aufs Papier gebracht.

Einen weiteren Tiermaler haben wir im Folgenden mit Karl Volkers vor uns. Sein Faible galt jedoch dem Pferdeportrait. Dies hatte er mit seinem Vater Emil sowie seinem Bruder Fritz gemeinsam. Seinen Namen "Regenwolke" dürfte das hier portraitierte Pferd wohl von seiner Mutter Plui d'or ("Goldregen") "geerbt" haben.

Mit diesen beiden Gemälden begeben wir uns nun in das Genre der Landschaftsmalerei. Mit "Boote an der Beke" zeigt uns Franz Bunke ein Stück seiner Heimat in Mecklenburg-Vorpommern. Das Flüsschen Beke fließt als Nebenfluss der Warnow durch Schwaan, dem Geburtsort des Künstlers, in dem dieser zudem Ende des 19. Jahrhunderts eine Künstlerkolonie gründete.

Auch François-Etienne Musin bleibt mit dem folgenden Werk seiner flandrischen Heimat treu. Es zeigt bei aufgehendem Mond Schiffe und Personen am Strand. Musin war ein belgischer Maler, der sich vor allem auf Marinebilder und Meeresansichten spezialisiert hatte.

Unter den Skulpturen der Auktion sticht diese dunkelbraun patinierte Bronze eines Löwen hervor. Das kraftvoll gearbeitete Tier steht auf einem Felsen, der auf eine Marmorplinthe montiert wurde.

Zwei ganz besondere Stücke für den Tisch oder die Vitrine sehen Sie oben und unten. Der durchbrochen gearbeitete Tafelaufsatz aus Porzellan verfügt über ein zartes Streublümchendekor sowie eine Goldstaffage. Der Deckel ist mit einem Pinienzapfen bekrönt.

Ein sehr interessantes Objekt ist auch dieser Zinnkrug aus dem Jahr 1793. Er gehörte einer Rostocker Zunft und diente der Sammlung von Geldern für die Beerdigung von mittellosen Zunfthandwerkern.

Die Möbel der Auktion geben einen Einblick, wie sich die Art der Einrichtung im Laufe der Zeit verändert hat. Bevorzugte man im Zeitalter des Barock noch schwere und möglichst repräsentative Möbel, veränderte sich dies im Laufe des 18. Jahrhunderts, der großen Zeit der philosophischen und politischen Salons, zu mehr Wohnlichkeit.

Vor allem in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zog man sich gerne behaglich mit seiner Familie in die eigenen vier Wände zurück. Die Bürgerlichkeit und das Zeitalter des Biedermeier waren auf dem Vormarsch. Die Möbel wurden nun mit allerlei "Extras" versehen, die das Zuhausesein möglichst bequem und praktisch machten. Der zylindrische Korpus des folgenden Trommelschränkchens kann durch Drehung verschlossen werden und kann unterhalb der marmornen Deckplatte durch eine ausziehbare Holzplatte erweitert werden.

Eine ganz besondere Abteilung der Auktion stellen die etwa 100 Schnupftabakfläschen dar, die aus einer Privatsammlung zur Versteigerung eingeliefert wurden. Die kunstvoll gefertigten Kleinode aus China bestehen aus den unterschiedlichsten Materialien und Dekoren, wie Achat, Glas, Cloisonné, Buchsbaum oder Porzellan.

Entdecken Sie noch weitere interessante Objekte im aktuellen Katalog des Auktionshauses Satow.