Die Formensprache des Jugendstils war geprägt von geschwungenen Linien und floralem Dekor. Die allgemeine Linienführung war dabei klar gehalten und drückte eine schlichte Eleganz aus, die ohne übertriebene Schnörkel auskam. Eine einheitliche gesamteuropäische Entwicklung lässt sich jedoch nicht feststellen, da es unterschiedliche Entstehungszentren gab, wie z. B. Wien und Paris. In Frankreich trägt der Jugendstil den Namen "Art nouveau". Damit wird der Wille der "Erfinder" des Jugendstils sehr gut zum Ausdruck gebracht: Die Abkehr von allem Alten und Schaffung von Neuem. Das Ende dieser Kunstepoche ist nicht eindeutig zu identifizieren. Einen großen Einschnitt bedeutete der 1. Weltkrieg. Einige Elemente des Jugendstils waren allerdings noch bis in die 20er Jahre verbreitet, bis sie dann endgültig vom Art Déco abgelöst wurden.

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