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Ein sehr seltener fossiler Schädel in 3D. Der Name des Fossils ist Macrauchenia patachonica (Owen, 1838) Litopterna, macraucheniidae und stammt aus dem Pleistozän. Der Herkunftsort ist Cueva del Mylodon in Uruguay.

Römisch, Sidon, Libanon, ca. 1.Jh. n.Chr.

Diese feine, in Form geblasene Janus-köpfige Flasche im Miniaturformat zeigt Bacchus mit Büscheln runder Trauben als Haar. Das bezaubernde, bernsteinfarbene Glas schimmert perlmuttartig. Beachten Sie, wie sorgfältig die Form hergestellt worden sein muss, um die Details des Gesichter und der Früchte so fein hervorzuheben. Sidon war ein Zentrum für Glasherstellung in der Antike. Mit den Worten des Plinius d.Ä., mit denen er seine Reise nach Sidon beschreibt: „Von dieser Stelle aus müssen wir zurück zur Küste gehen und weiter nach Phönizien. Dort gab es einst eine Stadt namens Crokodilia, und noch immer gibt es dort einen Fluss mit demselben Namen. Dann folgt das Kap Carmela. Dann Getta, Geba und der Fluss Pacida oder Belusa. Nahe diesem Fluss ist Ptolemesien. Dann Tyrus, einst eine Insel, vom Festland getrennt durch einen 630 Meter breiten Meeresarm, doch jetzt vereint durch das Werk Alexanders, als er den Ort besiegte. Aber nun besteht das gesamte Ansehen von Tyrus aus einer Muschel und einer violetten Dyela. Es folgen Zarephath und die Stadt der Vögel (Ornithon oppidum), und Sidon, die Mutterstadt von Theben on Böotien, wo Glas hergestellt wird." (Plinius d.Ä., naturalis historia V.75-76, 77-79 n.Chr.)

Wikingisch, Nordeuropa, gefunden in Großbritannien, ca. 9. bis 12. Jahrhundert n.Chr.

Dieser erstaunlich hochkarätige (über 22 Karat) Goldring, der aus zwei ineinander verdrehten Golddrähten besteht, deren Enden geplättet und zusammengeschweißt wurden, gibt die traditionelle Technik der Wikinger wieder.

Vor-kolumbiansch, Panama, Coclé, ca. 800-1000 n.Chr.

Ein seltenes und hervorragendes Beispiel des Großen Coclé-Königreiches des vor-kolumbianischen Zentralamerikas. Diese Fußschale zeigt eine Echsen ähnliche, zoomorphe Figur, gemalt in dem verwirrenden Stil, der typisch war für die Künstler der Coclé-Region. Die Einführung von Violett in die Palette aus Rot, Schwarz und Beige deutet auf den Conte/Macaracas-Stil der Keramik hin. Folgendes dazu vom Wissenschaftler Samuel Kirkland Lothrop: „ Die Große Coclé-Kultur ist eine vor-kolumbianische archäologische Kultur, die ihren Namen von der Region hat, aus der sie stammt, die heutige Coclé-Provinz in Panama. Der Begriff Groß-Coclé gehört zu einer Gruppe kaum erforschter Subkulturen der amerikanischen Ureinwohner in dieser Region, die anhand ihres Keramikstils identifiziert werden können. Die Periode der Gesamtbemalung reicht von 150 v.Chr. bis zum Ende des 16. Jhs. n.Chr., bis zum ersten Kontakt mit den Spaniern. Die älteste Kultur ist in der La Mula-Zeit von 150 v.Chr. bis 300 n.Chr. Die La Mula- und die späteren Monagrillo- und Tonosi- Keramikstile, konnten anhand der Verwendung der Farben Schwarz, Rot und Weiß (oder Beige) identifiziert werden. Der spätere Cubita-Stil benötigte den Gebrauch von vier Farben. Die Stile Conte, Macaracas und Joaquin fügten ihrer Palette Violett hinzu, wobei der Farbton von gräulichen Tönen bis Rot-Violett variieren konnte. Der Gebrauch von Violett verschwand wieder in den folgenden Stilen des Parita und El Altillo und der Malstil kehrte zurück zu dem Gebrauch von drei Farben. Besonders hervorzuheben für die künstlerische Oberflächengestaltung ist der oftmalige Gebrauch geometrischer Formen."

Peru, Wari, Tiwanaku, ca. 400-700 n.Chr.

Hochkarätiges Blattgoldband, dekoriert mit einem Flachrelief, welches Sonnengötter, Jaguarköpfe und geopferte Menschenschädel widergibt.

Diese Maske des Buaku, ein weniger bösartiger Dämon des komischen Kyogen Theaters, trat in den Pausen eines No-Theaterstückes in Erscheinung.

Das in die Tiefe gearbeitete Relief gibt einen gut erhaltenen König wieder. Sein Gesicht ist im Profil nach rechts zu sehen, sein Oberkörper frontal. Er trägt eine dreiteilige Perücke mit langen Lappen, dazu ist er geschmückt mit einem breiten Halsschmuck und einem Armreif.

Diese Hannya No-Maske symbolisiert den Glauben, dass die schlechteste Eigenschaft einer Frau – die Eifersucht – ihren Ursprung in der polygamen Gesellschaft des alten Japan hat. Ihr Zorn könnte sie möglicherweise in einen Dämon verwandeln – eine Gefahr für ihren Mann und die Frau, mit der er ein Verhältnis hatte. Der Dämon verlässt bei Nacht ihren Körper, um ihre Opfer zu quälen oder Krankheiten heraufzubeschwören. Das alles mag passieren, ohne dass die eifersüchtige Frau etwas davon bemerkt.

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