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[Signed] [First Edition] Signatur Geograf Albrecht PENCK...
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Colloquien-Zeugnis der Philosophischen Fakultät der Universität Wien. Dem Studenten Ignaz Brommer, später Doktor der Philosophie und Gymnasialprofessor in Cilli und Wien, wird bescheinigt, im WS 1894/95 das Seminar "Geographie von Mitteleuropa" besucht zu haben. Signiert vom Dozenten, dem Geografen und Geologen Albrecht Penck (1858-1945). Datiert Wien, den 21. März 1895. Mit Stempel und Gebührenmarke. Format: 35,8 x 21,3 cm. Über den Studenten: Ignaz Brommer, geb. am 1. Juli 1873 in Wien als Sohn von Ignaz Brommer und älterer Bruder des Physikers und Landesschulinspektors Alois Brommer (1878-1968). Er besuchte 8 Jahre lang das Knabenseminar Hollabrunn und studierte dann in Wien an der philosophischen Fakultät, nachdem er sich zuerst kurz der Theologie gewidmet hatte. 1898 wurde er Doktor der Philosophie und bestand er die Lehramtsprüfung für Geschichte und Geographie. 1898 war er Supplent in Mährisch-Weißkirchen, 1899 Lehrer und Professor am Gymnasium in Cilli, 1903 Professor am Gymnasium in Floridsdorf, ab 1908 dann Professor am Staats- bzw. Bundesgymnasium in Wien, III. Gemeindebezirk (bis mind. 1924). Er veröffentlichte einige geographische Aufsätze. Er starb wohl 1925; es erschien in den "Mitteilungen der Geographischen Gesellschaft in Wien", Jg. 1925, S. 70 anscheinend ein Nachruf auf ihn (in der eingeschränkten Vorschau ist der Satz lesbar: "Ignaz Brommer zählte zu den treuesten Anhängern der Gesellschaft, die an den wissenschaftlichen Ausflügen den regsten Anteil genommen haben"); auch im Wiener Adressbuch ist er nur bis zum Jahrgang 1925 verzeichnet. Am 17. April 1921 heiratete er Mathilde Steiner. Zustand: Längs und quer gefaltet; Papier leicht gebräunt und fleckig, mit kleinen Eckknicken. Über Albrecht Penck (Quelle: Wikipedia): Albrecht Friedrich Karl Penck (* 25. September 1858 in Reudnitz bei Leipzig; gest. 7. März 1945 in Prag) war ein deutscher Geograph und Geologe. Penck widmete sich besonders der Geomorphologie, den glazialen Landschaftsformen und der Klimatologie. Er war der Vater des Geomorphologen Walther Penck. Wissenschaftliche Karriere: 1885 nahm er einen Ruf auf die neugeschaffene Lehrkanzel für Physikalische Geographie an der Universität Wien an, wo er neben den üblichen Vorlesungen obligate Exkursionen einführte. Zu der bald international angesehenen ?Wiener Schule? der Geographie gehörten u. a. Jovan Cvijic, Naomasa Yamasaki und Emmanuel de Martonne (1873-1955). Mit Pencks Ansehen wurde der Wiener Lehrstuhl insbesondere durch die von Cvijic 1893 hier vorgelegte Dissertation, ?Das Karstphänomen?, das weltweit führende Zentrum der Karstologie, auch wenn sich Penck selbst nur anfänglich mit dem Karstphänomen beschäftigte. Durch Cvijics Arbeiten auf dem Balkan angeregt unternahm Penck zusammen mit William Morris Davis 1899 eine Exkursion nach Dalmatien, Bosnien und die Herzegowina. Hier stellte er, erstmals für die Dinariden überhaupt, ausgeprägte eiszeitliche Vergletscherungsspuren im Orjen fest. 1887 erschien im 1. Band von Alfred Kirchhoffs ?Länderkunde des Erdteils Europa? Pencks ?Das Deutsche Reich?, dem er eine ?Physikalische Skizze von Mitteleuropa? voranstellte und damit nicht nur die bis heute gültige Definition Mitteleuropas gab, sondern auch dessen natürliche Großlandschaften erstmals begrifflich fasste. 1906 wurden Penck als Nachfolger Ferdinand von Richthofens nach Berlin berufen und übernahm neben der Direktion des Geographischen Instituts an der Friedrich-Wilhelms-Universität (heute Humboldt-Universität) auch die Leitung des neugegründeten Instituts und Museums für Meereskunde (1917/18 Rektor, 1926 emeritiert). Im selben Jahr wurde er Mitglied der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien.1908/09 lehrte Penck als Austauschprofessor an der Yale University und der Columbia University in den USA, während gleichzeitig William Morris Davis den Berliner Lehrstuhl vertrat.
Schätzpreis:€36.05
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