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Tipps zum Auktionskauf

Obwohl das Kaufen bei Auktionen eine der ältesten und einfachsten Möglichkeiten zum Einkaufen ist, können sich einige Aspekte unbequem anfühlen, wenn Sie zuvor noch nicht an einer Auktion teilgenommen haben. Hier sind einige großartige Tipps!

Informieren Sie sich über den Zustand des Objekts
Lesen Sie die vom Auktionshaus bereitgestellten Informationen zu dem Objekt sorgfältig durch. Sie beschreiben den Gegenstand, seinen Zustand, seine Herkunft und alles andere, was den Käufer interessiert. Schäden oder sonstige Mängel sind in der Regel im Katalog beschrieben. Wenn der Zustand des Objekts nicht richtig beschrieben wird, wenden Sie sich sicherheitshalber an das Auktionshaus, in dem das Objekt verkauft wird. Oft können die Auktionshäuser Ihnen auch detaillierte Bilder von Objekten zuschicken.

Überprüfen Sie die Maße
Informieren Sie sich auch über die Maße des Objekts, das Sie kaufen möchten. Andernfalls könnte es eine Überraschung geben, sollte ein Gemälde doppelt so groß sein, als Sie dachten oder sich ein Sessel als Hochstuhl erweisen.

Was ist ein Schätzpreis?
Jedes Objekt verfügt über einen sogenannten Schätzpreis oder Schätzwert. Der Schätzpreis resultiert normalerweise aus der vorab der Auktion vorgenommenen Schätzung und dient dem Käufer als Orientierungswert, kann oft aber auch als eine Mischung aus Bewertung und Lockpreis angesehen werden, der die Gebotsabgabe anstoßen soll. Der Verkaufspreis kann signifikant über oder unter dem Schätzpreis liegen. Der Schätzpreis Der Schätzpreis sollte als Richtwert für das angesehen werden, was das Auktionshaus als richtigen Preis ansieht. Überlassen Sie es jedoch Ihrem eigenen Portemonnaie, den endgültigen Preis zu bestimmen.

Was ist ein Mindestpreis?

Der Mindestpreis ist die minimale Preisgarantie, die der Verkäufer eines Objektes erwarten kann. Es ist eine Übereinkunft zwischen dem Auktionshaus und dem Verkäufer, die meist nicht öffentlich gemacht wird. Man kann Gebote unterhalb des Mindestpreises abgeben, wird dieser jedoch nicht erreicht, wird das Objekt nicht verkauft und geht an den Verkäufer zurück. Das Objekt wird dann häufig als "zurückgezogen" bezeichnet. Der Mindestpreis entspricht meist 50-80% des Startpreises. In einigen Fällen werden Objekte auch gänzlich ohne Mindestpreis angeboten.

Was ist ein Startpreis?

Der ist häufig ein niedriges Gebot, das Auktionshäuser angeben, um die Gebotsabgabe in Schwung zu bringen. Der Startpreis kann unter dem Mindestpreis liegen, diesem manchmal aber auch entsprechen.

Was bedeutet "zurückgezogen"?

Ein Objekt wird häufig als "zurückgezogen" bezeichnet, wenn es aufgrund des Nichterreichens seines Mindestpreises nicht verkauft wurde oder wenn keine Gebote abgegeben wurden.

Ein maximales Gebot abgeben

Die Gebotsabgabe nimmt kurz vor Auktionsende nicht selten gehörig an Fahrt auf. Um sicher zu gehen, die eigene Gebotsabgabe nicht zu versäumen, lohnt es sich, die von den Auktionshäusern angebotene Option des maximalen Gebots zu nutzen. Das Auktionshaus bietet dann automatisch für Sie mit bis zu dem Betrag, der Ihrem maximalen Gebot entspricht, vorausgesetzt, jemand überbietet Sie. Auf diese Weise vermeiden Sie außerdem sich selbst zu überbieten.

Verfolgen Sie die Auktion, damit Sie deren Ende nicht versäumen

Behalten Sie das Ende der Gebotsabgabe für das Objekt, für das Sie sich interessieren, im Auge. Barnebys hat zu diesem Zweck den Suchalarm eingerichtet, der Sie an das bevorstehende Ende einer Auktion erinnert. Gerade bei Onlineauktionen steigt die Anzahl der Gebotsabgaben in den letzten Stunden, manchmal sogar in den letzten Minuten, stark an.

Denken Sie an das Aufgeld

Setzten Sie sich selbst eine Grenze für das was Sie bereit sind für ein Objekt auszugeben und wie viel Ihnen dieses wer ist. Denken Sie auch daran, dass in vielen Fällen zu dem Zuschlagspreis noch Gebühren und Aufgelder hinzukommen. Die meisten Auktionshäuser geben im Vorfeld ganz klar an, was auf den erfolgreichen Bieter an Extrakosten hinzukommen, aber es kann nie schaden, sich die Konditionen eines Auktionshauses genau durchzulesen.

Viel Glück beim Bieten!

Pontus Silfverstolpe
Head of Content

Pontus Silfverstolpe ist einer der Gründer von Barnebys. Er verfügt über viel Erfahrung in der Kunst- und Auktionsindustrie, darunter als Leiter von Lilla Bukowskis, als Kurator bei Åmells Konsthandel und als Programmleiter der Sendung Antikdeckarna auf TV4. Darüberhinaus schreibt er regelmäßig für verschiedene Zeitungen und ist Autor des Buches Swedish Antik-Dealers. In seinem Blog nimmt Pontus den Kunst- und Auktionsmarkt unter die Lupe, schreibt über Trends und gibt gerne wertvolle Tipps.

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